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Kinderzahngesundheit

Die richtige Zahnbürste für Kinder und eine gute Putzroutine

Kind putzt sich mit einer kleinen, weichen Kinderzahnbürste die Zähne
In diesem Artikel 7
  1. Wie wählt man eine Kinderzahnbürste nach Alter aus?
  2. Wie viel Kinderzahnpasta ist richtig – ist Fluorid notwendig?
  3. Wie gewöhnt man Kinder an das Zähneputzen?
  4. Bis zu welchem Alter sollten Eltern die Zähne ihres Kindes putzen?
  5. Ist eine elektrische Zahnbürste für Kinder geeignet?
  6. Wann sollte die erste zahnärztliche Kontrolle Ihres Kindes stattfinden?
  7. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Eine Kinderzahnbürste sollte einen kleinen, zum Kindermund passenden Kopf, weiche Borsten und einen gut greifbaren Griff haben. Mit dem Putzen wird begonnen, sobald der erste Zahn durchbricht; bei Kindern unter drei Jahren verwendet man eine reiskorngroße, bei Drei- bis Sechsjährigen eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Zahnpasta. Geputzt werden sollte zweimal täglich etwa zwei Minuten lang, und bis das Kind die nötige Fingerfertigkeit erworben hat – in der Regel bis zum Alter von sieben bis acht Jahren –, sollten die Eltern das Putzen übernehmen oder unterstützen.

Unter Dutzenden bunter Bürsten im Supermarktregal die richtige auszuwählen, ist eine kleine, aber wichtige Entscheidung, vor der Eltern häufig stehen. Die passende Kinderzahnbürste, eine altersgerechte Zahnpastamenge und eine angenehme Putzroutine bilden – von den Milchzähnen bis zu den bleibenden Zähnen – die Grundlage der Mundgesundheit. Auch wenn Milchzähne nur vorübergehend da sind, sind sie für das Kauen, die Sprachentwicklung und den korrekten Durchbruch der bleibenden Zähne wichtig; deshalb ist es ebenso wertvoll, sie zu schützen.

Wie wählt man eine Kinderzahnbürste nach Alter aus?

Bei der Wahl einer Kinderzahnbürste sind drei Kriterien entscheidend: ein kleiner Bürstenkopf, weiche Borsten und ein Griff, der in der Hand des Kindes oder der Eltern bequem liegt. Die Altersangabe auf der Bürste kann als Orientierung dienen; man sollte jedoch bedenken, dass es je nach Mundstruktur des Kindes kleine Unterschiede geben kann.

  • 0–2 Jahre: Bevor der erste Zahn durchbricht, kann das Zahnfleisch mit einer sauberen, feuchten Mullkompresse oder einer Fingerzahnbürste abgewischt werden. Sobald der erste Zahn erscheint, wechselt man zu einer Babyzahnbürste mit sehr kleinem Kopf und extraweichen Borsten. Ein dicker, rutschfester Griff erleichtert den Eltern die Kontrolle.
  • 2–6 Jahre: Geeignet sind Bürsten mit kleinem Kopf, weichen Borsten und einem Griff, der dick genug ist, um in die Hand des Kindes zu passen. In dieser Phase möchte das Kind die Bürste selbst halten; das Griffdesign sollte diesen Wunsch unterstützen.
  • Ab 6 Jahren: Da die bleibenden Backenzähne durchzubrechen beginnen, sollte der Bürstenkopf die hinteren Zähne gut erreichen können. Weiche Borsten sind weiterhin vorzuziehen. Da das Zahnfleisch wegen des Zahnwechsels empfindlich sein kann, sollten harte Borsten vermieden werden.

Zahnbürsten sollten ausgetauscht werden, sobald die Borsten auseinanderstehen, spätestens jedoch alle drei Monate. Auch nach einer Erkrankung ist es eine gute Gewohnheit, die Bürste zu erneuern. Jedes Kind sollte seine eigene Bürste haben, und die Bürsten sollten nach dem Gebrauch abgespült und aufrecht an der Luft getrocknet werden.

Wie viel Kinderzahnpasta ist richtig – ist Fluorid notwendig?

Für Kinder wird fluoridhaltige Zahnpasta ab dem ersten Zahn empfohlen; entscheidend ist die Menge. Fluorid erhöht die Widerstandsfähigkeit des Zahnschmelzes gegen Karies, doch wenn kleine Kinder, deren Zähne sich noch entwickeln, über lange Zeit zu viel Zahnpasta verschlucken, können weiße Flecken auf den Zähnen (Fluorose) entstehen. Allgemein anerkannt sind folgende Mengen:

  1. Kinder unter drei Jahren: Eine reiskorngroße Menge, also ein dünner Hauch Zahnpasta auf der Bürste.
  2. Drei bis sechs Jahre: Eine erbsengroße Menge Zahnpasta.
  3. Ab sechs Jahren: Eine erbsengroße Menge oder so viel, dass ein Teil des Bürstenkopfes bedeckt ist; in diesem Alter kann der Umstieg auf Erwachsenenzahnpasta mit der Zahnärztin bzw. dem Zahnarzt besprochen werden.

Nach dem Putzen sollte das Kind die Zahnpasta ausspucken, den Mund aber nicht mit viel Wasser ausspülen; so wirkt das Fluorid noch eine Weile auf der Zahnoberfläche weiter. Wichtig ist außerdem, die Zahnpasta außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren und nur unter Aufsicht eines Erwachsenen zu verwenden. Süße Zahnpasten mit Fruchtgeschmack können manche Kinder dazu verleiten, die Zahnpasta zu essen; in diesem Fall sind neutralere Geschmacksrichtungen vorzuziehen.

Bei der Wahl der Zahnpasta sollte man auch auf den auf der Verpackung angegebenen Fluoridgehalt achten. Zahnmedizinische Fachgesellschaften empfehlen für Kinder Zahnpasten mit mindestens 1000 ppm Fluorid; „Kinderzahnpasten“ mit sehr niedrigem Fluoridgehalt oder ganz ohne Fluorid bieten möglicherweise keinen ausreichenden Kariesschutz. Ist das Kariesrisiko Ihres Kindes hoch, kann Ihre Zahnärztin bzw. Ihr Zahnarzt einen anderen Gehalt empfehlen; diese Entscheidung sollten Sie nicht allein, sondern nach einer Untersuchung treffen.

Wie gewöhnt man Kinder an das Zähneputzen?

Die Putzgewohnheit entsteht nicht durch Zwang, sondern durch Wiederholung, Vorbild und positive Erfahrungen. Ziel ist, dass das Kind diese Routine als natürlichen Teil des Tages wahrnimmt. Einige bewährte Methoden:

  • Legen Sie feste Zeiten fest: Eine Routine morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen, jeden Tag in derselben Reihenfolge, gibt dem Kind Sicherheit. Wichtig ist, dass nach dem abendlichen Putzen außer Wasser nichts mehr gegessen oder getrunken wird.
  • Putzen Sie gemeinsam: Kinder lernen durch Nachahmung. Gemeinsam mit den Eltern vor dem Spiegel zu putzen, macht Spaß und zeigt zugleich die richtigen Bewegungen.
  • Machen Sie die Putzdauer zum Spiel: Ein zweiminütiges Lied, eine Sanduhr oder ein Timer machen greifbar, wie lange das Putzen dauert.
  • Lassen Sie Ihr Kind mitentscheiden: Wenn das Kind die Farbe der Bürste oder eine von zwei geeigneten Zahnpasten auswählen darf, fühlt es sich stärker verantwortlich.
  • Loben Sie: Ein kleines Lob nach dem Putzen oder eine Stickertabelle fördern die Motivation. Süßigkeiten sollten nicht als Belohnung eingesetzt werden.
  • Machen Sie den Zahnarzt nicht zum Schreckgespenst: Sätze wie „Wenn du nicht putzt, gehen wir zum Zahnarzt“ können später Angst vor der Untersuchung auslösen.

Bei Kindern, die sich gegen das Putzen wehren, kann es helfen, mit kurzen, ruhigen Versuchen zu beginnen und das Kind auf den Schoß zu legen, sodass sein Kopf auf den Knien der Eltern liegt – so erreicht man das Mundinnere leichter. Wichtig ist, ruhig, aber konsequent zu zeigen, dass das zweimal tägliche Putzen nicht verhandelbar ist.

Bis zu welchem Alter sollten Eltern die Zähne ihres Kindes putzen?

Die meisten Kinder erreichen die Fingerfertigkeit, um ihre Zähne allein ausreichend gut zu putzen, im Alter von etwa sieben bis acht Jahren; bis dahin wird empfohlen, dass die Eltern das Putzen übernehmen oder zumindest nachputzen. Als praktischer Anhaltspunkt gilt: Wenn das Kind seine Schnürsenkel selbst binden oder einen Stift sicher führen kann, ist es möglicherweise auch bereit, beim Putzen selbstständiger zu werden.

In der Übergangsphase hat es sich bewährt, dass das Kind zuerst selbst putzt und die Eltern anschließend nachputzen und dabei besonders die hinteren Backenzähne und den Zahnfleischrand kontrollieren. Auch nach dem Übergang zum selbstständigen Putzen hilft eine gelegentliche Kontrolle, ausgelassene Stellen zu erkennen. Sobald sich die Zähne berühren, kann mit Unterstützung der Eltern auch Zahnseide in die Routine aufgenommen werden.

Ist eine elektrische Zahnbürste für Kinder geeignet?

Eine elektrische Zahnbürste ist mit einem altersgerechten Aufsteckkopf und unter Aufsicht der Eltern auch für Kinder eine geeignete Option. Für manche Kinder machen Vibration und ein leuchtender Timer das Putzen spannender, was die Motivation steigern kann. In der Regel werden ab drei Jahren speziell für Kinder entwickelte Modelle mit kleinem Kopf und niedriger Geschwindigkeit empfohlen.

Eine elektrische Bürste bedeutet allein jedoch nicht automatisch eine gründlichere Reinigung. Wird sie nicht im richtigen Winkel und nicht lange genug an jede Zahnfläche gehalten, unterscheidet sie sich unter Umständen kaum von einer Handzahnbürste. Unabhängig davon, welche Bürste gewählt wird, kommt es darauf an, regelmäßig, ausreichend lange und mit der richtigen Technik zu putzen. Auch die Aufsteckköpfe elektrischer Bürsten sollten wie Handzahnbürsten etwa alle drei Monate ausgetauscht werden.

Antworten auf weitere praktische Fragen zur Mundpflege bei Kindern finden Sie auf unserer Seite mit häufig gestellten Fragen.

Wann sollte die erste zahnärztliche Kontrolle Ihres Kindes stattfinden?

Ein guter Zeitpunkt für den ersten Zahnarztbesuch ist der Durchbruch des ersten Zahnes oder der erste Geburtstag; danach wird in der Regel alle sechs Monate eine Kontrolle empfohlen. Bei weißen oder braunen Flecken auf den Zähnen, Zahnfleischbluten oder wenn Ihr Kind das Putzen deutlich verweigert, ist es sinnvoll, die Kontrolle nicht abzuwarten. In unserer Praxis in Çankaya im Park Oran Ofis lernen wir unsere kleinen Patientinnen und Patienten zunächst kennen und geben ihnen Zeit, sich mit der Umgebung vertraut zu machen; anschließend zeigen wir den Eltern praxisnah, wie altersgerechtes Putzen und die richtige Zahnpastamenge aussehen.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man bei Babys mit dem Zähneputzen beginnen?

Mit dem Putzen sollte begonnen werden, sobald der erste Milchzahn im Mund sichtbar wird. Schon vor dem Zahndurchbruch kann das Zahnfleisch mit einer feuchten Mullkompresse abgewischt werden. Diese frühe Gewohnheit beugt Karies vor und hilft dem Kind zugleich, sich an die Mundpflege zu gewöhnen.

Mein Kind verschluckt die Zahnpasta – was soll ich tun?

Dass kleine Kinder etwas Zahnpasta verschlucken, kommt häufig vor; deshalb wird nur eine sehr kleine, altersgerechte Menge verwendet. Wichtig ist, dem Kind das Ausspucken beizubringen und das Putzen zu beaufsichtigen. Wird versehentlich eine große Menge Zahnpasta verschluckt, sollte eine medizinische Einrichtung um Rat gefragt werden.

Wie oft sollte eine Kinderzahnbürste gewechselt werden?

Die Bürste sollte gewechselt werden, sobald die Borsten auseinanderstehen oder sich verbiegen, spätestens jedoch alle drei Monate. Da Kinder auf der Bürste kauen können, kann dieser Zeitraum auch kürzer sein.

Sollten Kinder Zahnseide verwenden?

Sobald sich die Zähne berühren, wird Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume empfohlen. Im jüngeren Alter müssen die Eltern dies übernehmen; Kinder-Zahnseidesticks mit Griff können die Aufgabe erleichtern.

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Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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