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Implantatentfernung: Warum und wie wird sie durchgeführt? Was passiert danach?

Zahnärztliche Untersuchung eines problematischen Zahnimplantats vor der Entfernung
In diesem Artikel 7
  1. Warum wird ein Implantat entfernt?
  2. Wie wird ein Implantat entfernt?
  3. Wie verläuft die Heilung nach der Implantatentfernung?
  4. Ist nach einer Implantatentfernung ein neues Implantat möglich?
  5. Wie lässt sich Implantatverlust vorbeugen?
  6. Wann sollten Sie sich bei Verdacht auf ein problematisches Implantat in Ankara untersuchen lassen?
  7. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Eine Implantatentfernung kommt infrage, wenn das Implantat nicht mit dem Knochen verwachsen ist, sich durch eine fortgeschrittene Periimplantitis ein erheblicher Knochenverlust entwickelt hat, das Implantat gebrochen oder locker ist oder in einer Position steht, in der keine prothetische Versorgung möglich ist. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung mit Instrumenten für ein Herausdrehen gegen den Uhrzeigersinn (Reverse Torque) oder speziellen Fräsen. Nach Abheilung des Bereichs und gegebenenfalls einem Knochenaufbau ist bei den meisten Patienten ein erneutes Implantat möglich. Ob dies infrage kommt, wird durch Untersuchung und Bildgebung festgestellt.

Zahnimplantate ersetzen fehlende Zähne und erfüllen bei richtiger Planung über viele Jahre ihre Funktion. Wie bei jeder medizinischen Behandlung können jedoch auch bei Implantaten Probleme auftreten, und in seltenen Fällen muss ein Implantat entfernt werden. Den Satz „Das Implantat muss entfernt werden“ zu hören, kann beunruhigend sein; besonders für jemanden, der Zeit und Mühe in die Behandlung investiert hat, ist diese Nachricht enttäuschend. In den meisten Fällen ist der Eingriff jedoch kein Ende, sondern der erste Schritt zu einem gesunden Neuanfang. In diesem Beitrag erklären wir, warum ein Implantat entfernt wird, wie der Eingriff abläuft, wie die Heilung verläuft und ob ein erneutes Implantat möglich ist.

Warum wird ein Implantat entfernt?

Ein Implantat wird entfernt, wenn es seine Funktion nicht erfüllen kann oder beginnt, das umgebende Gewebe zu schädigen. Diese Situationen werden meist in zwei Gruppen eingeteilt: Früh- und Spätmisserfolge.

Frühe Ursachen

Die häufigste Ursache eines Frühmisserfolgs ist, dass das Implantat in den ersten Monaten nach dem Einsetzen nicht mit dem Kieferknochen verwächst (ausbleibende Osseointegration). Das Implantat ist dann meist beweglich und kann sich von selbst lockern. Eine unzureichende Primärstabilität während der Operation, eine Infektion im Bereich, eine zu frühe Belastung des Implantats während der Heilungsphase und Rauchen können dazu beitragen.

Späte Ursachen

  • Periimplantitis: Eine Entzündung des Zahnfleisches und Knochens um das Implantat. Ähnlich wie eine Zahnfleischerkrankung beginnt sie mit der Ansammlung bakterieller Plaque. Im Frühstadium ist sie behandelbar; schreitet sie jedoch fort und geht der Knochen verloren, der einen Großteil des Implantats stützt, kann eine Entfernung nötig werden.
  • Übermäßige Kräfte und Zähnepressen: Nächtliches Pressen oder Knirschen, eine ungeeignete Prothesenkonstruktion oder eine Bissfehlstellung können Implantat und umgebenden Knochen übermäßig belasten.
  • Fraktur: Selten kann der Implantatkörper brechen; eine Reparatur ist in diesem Fall meist nicht möglich.
  • Ungünstige Position: Steht das Implantat in einem Winkel oder einer Position, die ästhetisch oder funktionell keine prothetische Versorgung zulässt, kann eine Entfernung und Neuplanung erwogen werden.
  • Probleme mit Nerven oder benachbarten Strukturen: Deuten Beschwerden wie Taubheit oder anhaltende Schmerzen darauf hin, dass das Implantat nahe an einem Nerv liegt, kann eine Entfernung in Betracht gezogen werden.

Nicht jedes problematische Implantat wird entfernt. Situationen wie eine Periimplantitis im Frühstadium, eine gelockerte Prothetikschraube oder eine gebrochene Krone lassen sich oft lösen, während das Implantat an seinem Platz bleibt. Die Entscheidung wird anhand der klinischen Untersuchung, der Messung der Taschentiefen um das Implantat sowie Röntgen- oder dreidimensionaler DVT-Aufnahmen getroffen.

Wie wird ein Implantat entfernt?

Die Implantatentfernung erfolgt in den meisten Fällen ambulant unter örtlicher Betäubung. Die Methode richtet sich danach, wie stark das Implantat mit dem Knochen verwachsen ist und wie viel Knochen es umgibt.

  1. Planung: Mit Bildgebung werden die Position des Implantats, der Zustand des umgebenden Knochens und die Nähe zu benachbarten Strukturen beurteilt.
  2. Betäubung: Der Bereich wird örtlich betäubt; Ziel ist, dass während des Eingriffs keine Schmerzen gespürt werden.
  3. Abnahme der Prothetik: Krone und Abutment auf dem Implantat werden, falls vorhanden, abgenommen.
  4. Entfernung des Implantats: Ein bewegliches Implantat lässt sich meist leicht entfernen. Bei einem mit dem Knochen verwachsenen Implantat werden zunächst Reverse-Torque-Instrumente eingesetzt; sie drehen das Implantat gegen die Einschraubrichtung aus dem Knochen und halten den Knochenverlust so gering wie möglich. Reicht dies nicht aus, können feine Fräsen, Trepanfräsen oder piezochirurgische Instrumente verwendet werden.
  5. Reinigung des Bereichs: Entzündetes Gewebe wird entfernt und der Bereich gespült.
  6. Knochenaufbau (bei Bedarf): Ist ein neues Implantat geplant, können Knochenersatzmaterial und eine Membran in den entstandenen Defekt eingebracht werden.
  7. Naht: Das Zahnfleisch wird vernäht, und der Eingriff ist abgeschlossen.

Die Dauer des Eingriffs kann je nach Zustand des Implantats von wenigen Minuten bis zu einer Stunde reichen. Knochenschonende Techniken wie das Reverse-Torque-Verfahren werden bevorzugt, weil sie eine günstigere Ausgangslage für ein erneutes Implantat hinterlassen. Typ und Größe des entfernten Implantats werden dokumentiert; diese Information ist bei der Planung der neuen Behandlung hilfreich.

Wie verläuft die Heilung nach der Implantatentfernung?

Die Heilung nach einer Implantatentfernung ähnelt der Heilung nach einer Zahnextraktion. In den ersten Tagen können leichte Schmerzen, Schwellungen und Empfindlichkeit auftreten; sie lassen meist innerhalb weniger Tage nach. Für die ersten 24 Stunden werden eine Kühlung der Wange mit Pausen, weiche und lauwarme Speisen, der Verzicht auf Rauchen und die Schonung des Operationsgebiets empfohlen.

Die Zahnfleischoberfläche heilt in der Regel innerhalb weniger Wochen. Die Knochenheilung dauert länger; bis das eingebrachte Knochenersatzmaterial ausgereift ist und der Knochen ein neues Implantat tragen kann, vergehen meist einige Monate. In dieser Zeit kann je nach ästhetischem oder funktionellem Bedarf eine provisorische Versorgung getragen werden.

Es ist wichtig, die verordneten Medikamente gemäß den Anweisungen einzunehmen und die Kontrolltermine wahrzunehmen, damit die Heilung verfolgt werden kann. Bei zunehmender Schwellung, Fieber, Absonderungen oder nicht stillbarer Blutung sollten Sie sich an die Praxis wenden, ohne den Kontrolltermin abzuwarten.

Ist nach einer Implantatentfernung ein neues Implantat möglich?

Ja, bei den meisten Patienten ist ein erneutes Implantat möglich; der Erfolg hängt jedoch davon ab, dass die Ursache für den Misserfolg des ersten Implantats verstanden und beseitigt wird. Bestehen beispielsweise Faktoren wie Rauchen, schlecht eingestellter Diabetes, unzureichende Mundhygiene oder unbehandeltes Zähnepressen fort, können beim zweiten Implantat ähnliche Probleme auftreten.

Der Zeitpunkt für das neue Implantat richtet sich nach dem Zustand des Knochens:

  • Verzögerte Implantation: Das am häufigsten gewählte Vorgehen. Nachdem der Bereich abgeheilt und das Knochenersatzmaterial ausgereift ist, wird das neue Implantat meist innerhalb einiger Monate gesetzt.
  • Gleichzeitige Implantation: In ausgewählten Fällen, vor allem wenn keine Infektion vorliegt und ausreichend Knochen vorhanden ist, kann das neue Implantat direkt nach der Entfernung des alten in derselben Sitzung eingesetzt werden.
  • Alternative Behandlungen: Reicht die Knochenmenge für ein neues Implantat nicht aus oder bevorzugt die Patientin oder der Patient einen anderen Weg, werden Möglichkeiten wie eine Brücke oder eine herausnehmbare Prothese geprüft.

Wie lässt sich Implantatverlust vorbeugen?

Die Grundlage zur Vorbeugung von Implantatverlust sind – wie bei natürlichen Zähnen – regelmäßige Pflege und Kontrollen. Implantate bekommen keine Karies, doch Zahnfleisch und Knochen um sie herum können sich entzünden. Zur Vorbeugung sollten Sie auf Folgendes achten:

  • Die Umgebung des Implantats täglich mit einer weichen Zahnbürste, Interdentalbürsten oder Zahnseide reinigen
  • Mindestens ein- bis zweimal im Jahr eine professionelle Kontrolle und Reinigung durchführen lassen
  • Mit dem Rauchen aufhören oder es zumindest einschränken
  • Allgemeinerkrankungen wie Diabetes gut eingestellt halten
  • Bei Zähnepressen oder -knirschen die empfohlene Knirscherschiene tragen
  • Bei Blutungen, Schwellungen, schlechtem Geschmack oder Beweglichkeit am Implantat ohne Verzögerung zur Kontrolle gehen

Antworten auf weitere Fragen zu Implantatbehandlung und -pflege finden Sie auf unserer Seite mit häufig gestellten Fragen.

Wann sollten Sie sich bei Verdacht auf ein problematisches Implantat in Ankara untersuchen lassen?

Wenn Sie um Ihr Implantat Zahnfleischbluten, Schwellungen, Absonderungen oder einen schlechten Geschmack bemerken oder beim Kauen eine Bewegung spüren, kann dies auf ein Problem hinweisen, das sich im Frühstadium behandeln lässt. In unserer Praxis in Oran beurteilen wir das Gewebe um das Implantat durch Untersuchung und Bildgebung und erklären Ihnen in klaren Worten, ob das Implantat erhalten werden kann und welche Schritte gegebenenfalls folgen.

Häufig gestellte Fragen

Ist die Implantatentfernung schmerzhaft?

Da der Eingriff unter örtlicher Betäubung erfolgt, werden währenddessen in der Regel keine Schmerzen gespürt. Danach können einige Tage lang leichte Schmerzen und Schwellungen auftreten; diese Beschwerden lassen sich meist mit den empfohlenen Maßnahmen gut kontrollieren.

Kann ein lockeres Implantat wieder befestigt werden?

Ein lockeres Implantat zeigt meist, dass die Verbindung zum Knochen verloren gegangen ist, und lässt sich in der Regel nicht wieder befestigen. Es kann jedoch sein, dass nicht das Implantat selbst, sondern die Schraube oder Krone darauf locker ist; dann kann das Implantat erhalten werden. Die Unterscheidung erfolgt durch Untersuchung und Röntgenaufnahme.

Wie lange nach der Entfernung kann ein neues Implantat gesetzt werden?

Meist wird einige Monate gewartet, bis der Bereich abgeheilt und gegebenenfalls das Knochenersatzmaterial ausgereift ist. In ausgewählten Fällen kann das neue Implantat auch in derselben Sitzung gesetzt werden. Den Zeitpunkt legt die Zahnärztin oder der Zahnarzt je nach Knochenzustand fest.

Führt Periimplantitis immer zum Implantatverlust?

Nein. Eine früh erkannte Periimplantitis lässt sich mit professioneller Reinigung, Oberflächendekontamination und bei Bedarf chirurgischen Eingriffen behandeln. Zum Implantatverlust kommt es meist in fortgeschrittenen und spät erkannten Fällen.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Implantatentfernung: Warum und wie wird sie durchgeführt? Was passiert danach? können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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