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Zahnbehandlung in der Stillzeit: Zahnentfernung, Füllung, Betäubung und Röntgen

Stillende Mutter mit Baby, Symbolbild für Zahnbehandlung in der Stillzeit
In diesem Artikel 10
  1. Ist eine Zahnbehandlung in der Stillzeit möglich?
  2. Darf man in der Stillzeit einen Zahn ziehen lassen?
  3. Sind Zahnfüllung und Wurzelbehandlung in der Stillzeit möglich?
  4. Muss man nach einer lokalen Betäubung das Stillen unterbrechen?
  5. Darf man in der Stillzeit ein Zahnröntgen machen lassen?
  6. Was tun, wenn ein Medikament nötig ist?
  7. Den Termin an den Stillrhythmus anpassen
  8. Kurze Hinweise zum Schutz der Mundgesundheit in dieser Zeit
  9. Zahnuntersuchung in der Stillzeit in Ankara
  10. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: In der Stillzeit ist eine Zahnbehandlung möglich. Untersuchung, Zahnsteinentfernung, Füllung, Wurzelbehandlung und Zahnentfernung können in dieser Zeit durchgeführt werden; nach einer lokalen Betäubung beim Zahnarzt muss das Stillen in der Regel nicht unterbrochen werden, und ein Zahnröntgen beeinflusst die Muttermilch nicht. Wird nach der Behandlung ein Medikament nötig, müssen Auswahl und Dosierung von der Ärztin bzw. dem Arzt bestimmt werden; sagen Sie Ihrer Zahnärztin bzw. Ihrem Zahnarzt und der Apotheke unbedingt, dass Sie stillen.

In den ersten Monaten nach der Geburt stellen sich viele Mütter bei Zahnschmerzen oder einer aufgeschobenen Füllung dieselbe Frage: Beeinflusst eine Zahnbehandlung in der Stillzeit das Baby? Nach allgemein anerkannter Auffassung ist die Stillzeit kein Hindernis für zahnärztliche Behandlungen. Untersuchung, Zahnsteinentfernung, Füllung, Wurzelbehandlung und die meisten Zahnentfernungen können in dieser Zeit erfolgen. Worauf es wirklich ankommt: die Auswahl der Medikamente, die Abstimmung des Termins mit den Stillzeiten und dass Sie Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt von Anfang an sagen, dass Sie stillen. In diesem Beitrag gehen wir die häufigsten Fragen von der Zahnentfernung bis zum Röntgen einzeln durch.

Ist eine Zahnbehandlung in der Stillzeit möglich?

Ja, in der Stillzeit ist eine Zahnbehandlung möglich, und es wird in der Regel nicht empfohlen, notwendige Behandlungen bis zum Ende dieser Phase aufzuschieben. Quellen wie die American Dental Association (ADA) und der britische Nationale Gesundheitsdienst (NHS) geben an, dass eine routinemäßige Zahnbehandlung bei stillenden Müttern wie gewohnt fortgesetzt werden kann. Der größte Teil der vom Zahnarzt verwendeten Materialien wirkt lokal im Mund; die in die Muttermilch übergehende Menge ist entweder nicht vorhanden oder vernachlässigbar.

Das Aufschieben selbst kann dagegen ein Risiko bergen. Eine kleine Karies kann innerhalb weniger Monate den Nerv erreichen, und aus einer einfachen Füllung kann eine Wurzelbehandlung werden. Schmerzen, Schlafmangel und Schwierigkeiten beim Essen machen die ohnehin anstrengende Wochenbettzeit noch schwerer. Wenn Sie Beschwerden haben, ist es deshalb oft die richtigere Vorgehensweise, die Lage durch eine Untersuchung zu klären, statt abzuwarten.

Wenn Sie Einzelheiten zu Behandlungen in der Schwangerschaft interessieren, werfen Sie einen Blick auf unseren Ratgeber zur Zahnbehandlung in der Schwangerschaft; die Stillzeit ist im Vergleich zur Schwangerschaft eine Phase mit weniger Einschränkungen.

Darf man in der Stillzeit einen Zahn ziehen lassen?

In der Stillzeit kann ein Zahn gezogen werden; die Entscheidung zur Zahnentfernung richtet sich nicht nach der Stillsituation, sondern nach dem Zustand des Zahns. Ein nicht mehr zu rettender Zahn, eine Wurzel als wiederkehrende Entzündungsquelle oder ein Zahn, der Schmerzen verursacht, kann unter lokaler Betäubung sicher entfernt werden. Die Schritte der Zahnentfernung und die Hinweise für danach sind dieselben wie bei nicht stillenden Patientinnen; Einzelheiten finden Sie in unserem Ratgeber zur Zahnentfernung und zur Zeit danach.

Weisheitszahn ziehen in der Stillzeit

Weisheitszähne können sich gerade in dieser Zeit entzünden, wenn sie verlagert oder teilweise verlagert sind. Eine einfache Weisheitszahnentfernung kann in der Stillzeit geplant werden. Bei Zähnen, die einen chirurgischen Eingriff erfordern und im Knochen liegen, beurteilt die Ärztin bzw. der Arzt gemeinsam die Dauer des Eingriffs, die danach möglicherweise nötigen Medikamente und die Ruhemöglichkeiten der Mutter. Die Entfernung verlagerter Zähne, die nicht akut sind und keine Beschwerden machen, kann manchmal auf eine Zeit verschoben werden, in der das Baby etwas größer ist. Diese Entscheidung wird anhand von Untersuchung und Röntgenbefund getroffen. Informationen zum Heilungsverlauf finden Sie in unserem Beitrag Weisheitszahnentfernung und Heilungsverlauf.

In den ersten Tagen nach der Zahnentfernung können Bücken beim Tragen des Babys, langes Stehen und Schlafmangel die Heilung erschweren. Wenn möglich, erleichtert es vieles, für die ersten 24 Stunden Unterstützung durch eine Angehörige oder einen Angehörigen zu haben.

Sind Zahnfüllung und Wurzelbehandlung in der Stillzeit möglich?

Auch die Frage, ob in der Stillzeit eine Zahnfüllung gemacht werden kann, lässt sich mit Ja beantworten. Komposit-Füllungen (zahnfarbene Füllungen) werden in der Stillzeit routinemäßig gelegt. Da das Füllungsmaterial am Zahn haftet und aushärtet, ist nicht zu erwarten, dass es in die Muttermilch übergeht. Zu Amalgamfüllungen empfehlen einige Gesundheitsbehörden, in Schwangerschaft und Stillzeit kein neues Amalgam zu legen und intakte Amalgamfüllungen nicht unnötig zu entfernen, sondern alternative Materialien zu bevorzugen; deshalb wird heute in den meisten Fällen Komposit gewählt. Mehr dazu finden Sie in unserem Beitrag Zahnfüllung in der Schwangerschaft.

Auch eine Wurzelbehandlung ist in der Stillzeit möglich. Eine Karies, die den Nerv erreicht hat, oder ein Zahnabszess ist eine Entzündungsquelle, die sich unbehandelt ausbreiten kann. Eine Wurzelbehandlung kann manchmal zwei oder mehr Sitzungen erfordern; die Länge der Sitzungen lässt sich nach den Stillabständen des Babys planen.

Muss man nach einer lokalen Betäubung das Stillen unterbrechen?

Nach allgemein anerkannter Auffassung muss das Stillen nach einer bei der Zahnbehandlung verwendeten lokalen Betäubung nicht unterbrochen werden. Die in der Zahnmedizin verwendeten Betäubungsmittel werden in kleinen Mengen und örtlich begrenzt angewendet. Die in die Muttermilch übergehende Menge ist sehr gering, und auch die Aufnahme über den Verdauungstrakt des Babys ist begrenzt. Deshalb geben die meisten Quellen an, dass man weiterstillen kann, ohne abzuwarten, bis die Taubheit nachlässt.

Wichtig ist trotzdem, dass Sie sich wohlfühlen. Manche Mütter ziehen es vor, unmittelbar vor dem Termin zu stillen oder Milch abzupumpen und bereitzuhalten. Das ist keine Pflicht, sondern eine Option für mehr Gelassenheit. Wenn Sie wissen möchten, wie lange das Taubheitsgefühl anhält, lesen Sie unseren Beitrag Wann lässt die Zahnbetäubung nach?.

Eingriffe, die eine Vollnarkose oder Sedierung erfordern, brauchen dagegen eine andere Beurteilung. In diesem Fall gibt die Anästhesistin bzw. der Anästhesist je nach verwendeten Medikamenten gesondert an, wann das Stillen wieder aufgenommen werden kann.

Darf man in der Stillzeit ein Zahnröntgen machen lassen?

In der Stillzeit kann ein Zahnröntgen gemacht werden, und das Stillen muss dafür nicht unterbrochen werden. Röntgenstrahlen reichern sich nicht im Körper an, gehen nicht in die Muttermilch über und verändern die Zusammensetzung der Milch nicht. Zahnfilme (kleine Aufnahmen), Panorama-Röntgenbilder und bei Bedarf eine dentale Tomografie können auch in dieser Zeit angefertigt werden. Die für eine richtige Diagnose nötige Bildgebung hilft, die Behandlung zielgenau zu planen.

Wenn Sie Bedenken zum Röntgen haben, finden Sie ausführliche Erläuterungen in unserem Beitrag Zahnröntgen in der Schwangerschaft. Dort haben wir der Stillzeit einen eigenen Abschnitt gewidmet.

Was tun, wenn ein Medikament nötig ist?

Nach einer Zahnbehandlung kann ein Schmerzmittel oder ein Medikament gegen eine Entzündung nötig werden. Zwar gibt es in der Stillzeit viele anwendbare Medikamente, doch Übergang in die Milch und mögliche Wirkung auf das Baby sind bei jedem Wirkstoff verschieden. Deshalb muss die Ärztin bzw. der Arzt entscheiden, welches Medikament in welcher Dosierung und wie lange angewendet wird.

  • Sagen Sie Ihrer Zahnärztin bzw. Ihrem Zahnarzt zu Beginn der Untersuchung, dass Sie stillen und wie alt Ihr Baby ist.
  • Weisen Sie auch in der Apotheke beim Kauf von Medikamenten darauf hin, dass Sie stillen.
  • Nehmen Sie keine Medikamente, die zu Hause vorhanden sind oder die Sie früher genommen haben, auf eigene Entscheidung ein.
  • Teilen Sie unbedingt mit, wenn Ihr Baby zu früh geboren wurde oder ein gesundheitliches Problem hat; die Medikamentenauswahl kann sich danach richten.
  • Wenn Sie bei Ihrem Baby während der Medikamenteneinnahme ungewöhnliche Schläfrigkeit, Unruhe oder Veränderungen beim Trinken bemerken, wenden Sie sich an Ihre Kinderärztin bzw. Ihren Kinderarzt.

Bei Bedarf kann Ihre Zahnärztin bzw. Ihr Zahnarzt mit Ihrer Frauenärztin bzw. Ihrem Frauenarzt oder der Kinderärztin bzw. dem Kinderarzt Ihres Babys Kontakt aufnehmen und die Lage gemeinsam beurteilen.

Den Termin an den Stillrhythmus anpassen

Am praktischsten erleichtern Sie sich die Zahnbehandlung in der Stillzeit, indem Sie den Termin an den Essrhythmus des Babys anpassen. Kleine Planungen machen für Ihren Tag und den Ihres Babys einen Unterschied.

  1. Stillen Sie direkt vor dem Termin: So sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby während der Behandlung hungrig wird.
  2. Bevorzugen Sie den Morgen oder die Stunden vor Mittag: Zu Zeiten, in denen die Müdigkeit vergleichsweise gering ist, kann die Behandlung leichter verlaufen.
  3. Teilen Sie lange Eingriffe auf: Wenn mehrere Füllungen oder eine Wurzelbehandlung nötig sind, lassen sich die Sitzungen kurz halten.
  4. Denken Sie an eine Begleitperson: Wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger das Baby im Wartebereich betreut, können Sie sich besser auf die Behandlung konzentrieren.
  5. Nehmen Sie Wasser und einen Snack mit: Stillende Mütter haben einen höheren Flüssigkeitsbedarf; nicht nüchtern zu einer langen Sitzung zu kommen, beugt Schwindel vor.

Kurze Hinweise zum Schutz der Mundgesundheit in dieser Zeit

Die Stillzeit gehört zu den Phasen, in denen die Mutter am wenigsten Zeit für die eigene Pflege hat. Nächtliche Mahlzeiten, unregelmäßiges Essen und häufiges Naschen können das Kariesrisiko erhöhen. Zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta zu putzen, die Zahnzwischenräume zu reinigen und zuckerhaltige Getränke zu begrenzen sind einfache, aber wirksame Schritte. Häufige Probleme nach der Geburt haben wir in unserem Beitrag Zahnprobleme nach der Geburt gesondert behandelt. Ästhetische Behandlungen wie die Zahnaufhellung werden in der Regel erst nach der Stillzeit empfohlen.

Zahnuntersuchung in der Stillzeit in Ankara

Bei Schmerzen, Schwellung, einer herausgefallenen Füllung oder einer seit Langem aufgeschobenen Kontrolle müssen Sie die Stillzeit nicht abwarten. In unserer Praxis im Park Oran Ofis in Çankaya Oran beurteilen wir bei der Untersuchung gemeinsam Ihre Stillsituation, das Alter Ihres Babys und Ihre Medikamente und planen die Behandlung in Sitzungen, die zu Ihrem Tagesablauf passen. Für Termine und Informationen erreichen Sie uns über unsere Kontaktseite.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich mein Baby direkt nach der Zahnbetäubung stillen?

Nach allgemein anerkannter Auffassung ja. Die bei der Zahnbehandlung verwendete lokale Betäubung wird in kleinen Mengen angewendet, und die in die Muttermilch übergehende Menge ist sehr gering. Wenn Sie sich sicherer fühlen möchten, können Sie vor dem Termin stillen oder Milch abpumpen.

Muss ich nach einem Zahnröntgen in der Stillzeit die Milch abpumpen und wegschütten?

Nein. Röntgenstrahlen reichern sich nicht im Körper an und gehen nicht in die Muttermilch über. Nach einem Zahnröntgen können Sie wie gewohnt weiterstillen.

Welches Schmerzmittel kann ich nach einer Zahnentfernung in der Stillzeit nehmen?

Auswahl und Dosierung des Medikaments müssen individuell von der Ärztin bzw. dem Arzt bestimmt werden. Sagen Sie Ihrer Zahnärztin bzw. Ihrem Zahnarzt und der Apotheke, dass Sie stillen und wie alt Ihr Baby ist; nehmen Sie Medikamente, die zu Hause vorhanden sind, nicht auf eigene Entscheidung ein.

Ist eine Zahnaufhellung in der Stillzeit möglich?

Weil es zu den Auswirkungen einer Aufhellung in dieser Zeit nicht genügend Forschung gibt, empfehlen die meisten Quellen, sie auf die Zeit nach dem Stillen zu verschieben. Professionelle Zahnreinigung und Politur zur Entfernung oberflächlicher Verfärbungen sind in dieser Zeit möglich.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Zahnbehandlung in der Stillzeit: Zahnentfernung, Füllung, Betäubung und Röntgen können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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