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Wann lässt die Taubheit nach der Zahnbetäubung (lokale Betäubung) nach? Tipps für danach

Zahnärztin bereitet eine lokale Betäubung vor, Symbolbild für Zahnbetäubung
In diesem Artikel 8
  1. Wie lange hält die Zahntaubheit an?
  2. Was die Dauer beeinflusst
  3. Essen und Trinken bei Taubheitsgefühl
  4. Gefahr, sich in Lippe und Wange zu beißen
  5. Was tun, wenn die Taubheit nicht nachlässt?
  6. Worauf bei Kindern nach der Betäubung zu achten ist
  7. Bei Fragen nach der Behandlung in Ankara
  8. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Die Zahnbetäubung lässt bei den meisten Menschen nach etwa 2–4 Stunden nach. Die Gefühllosigkeit am Zahn verschwindet meist früher, die Taubheit in Lippe, Wange und Zunge etwas später. Die Dauer hängt vom behandelten Bereich, der Art des Betäubungsmittels und der Menge ab und kann im Unterkiefer länger sein. Bis die Taubheit nachgelassen hat, wird empfohlen, nicht zu essen und heiße Getränke zu meiden; hält sie am nächsten Tag noch an, sollte man die Zahnärztin bzw. den Zahnarzt aufsuchen.

Nach einer Füllung, Wurzelbehandlung oder Zahnentfernung gehört die Frage, wann die Zahnbetäubung nachlässt, zu den häufigsten. Die lokale Betäubung, im Volksmund „Zahnarztspritze“ oder „Zahntaubheit“ genannt, macht nur den behandelten Bereich vorübergehend gefühllos, und ihre Wirkung verschwindet in den meisten Fällen innerhalb weniger Stunden von selbst. In diesem Beitrag erklären wir Schritt für Schritt, wie lange die Taubheit anhält, was die Dauer verlängert oder verkürzt und worauf Sie bei Taubheitsgefühl achten sollten.

Wie lange hält die Zahntaubheit an?

Die Zahntaubheit lässt bei den meisten Menschen nach etwa 2–4 Stunden nach; die Gefühllosigkeit am Zahn selbst verschwindet meist früher, die Taubheit in Lippe, Wange und Zunge etwas später. Deshalb ist es normal, dass sich die Lippe noch eine Weile „dick“ oder „geschwollen“ anfühlt, auch wenn auf der Zahnseite das Gefühl zurückzukehren beginnt.

Die Taubheit lässt meist nicht plötzlich, sondern allmählich nach. Zuerst beginnt ein leichtes Kribbeln oder Prickeln, dann kehrt der Tastsinn langsam zurück. Dieses Kribbeln ist ein normales Zeichen dafür, dass die Nerven wieder Signale weiterleiten.

Ihre Zahnärztin bzw. Ihr Zahnarzt wählt das Betäubungsverfahren nach Dauer und Art der Behandlung. Für eine kurze Füllung kann eine geringe, oberflächliche Anwendung genügen, während ein langer Eingriff an einem Backenzahn im Unterkiefer die Betäubung eines größeren Bereichs erfordern kann. Das beeinflusst die Dauer der Taubheit direkt.

Was die Dauer beeinflusst

Wie lange die Taubheit anhält, bestimmen mehrere Faktoren gemeinsam; selbst bei derselben Person kann die Dauer nach verschiedenen Behandlungen unterschiedlich sein. Die wichtigsten Faktoren sind:

  • Behandelter Bereich: Bei Zähnen im Oberkiefer wird die Betäubung meist unmittelbar um den Zahn gesetzt und betrifft einen begrenzten Bereich. Im Unterkiefer, besonders an Backenzähnen, ist der Knochen dichter, sodass der Nerv oft weiter hinten betäubt werden muss; dann können die Hälfte der Lippe, ein Teil des Kinns und auch die Zunge taub werden, und die Wirkung hält länger an.
  • Art des Betäubungsmittels: Die in der Zahnmedizin verwendeten lokalen Betäubungsmittel unterscheiden sich in der Wirkdauer. Manchen wird ein gefäßverengender Zusatz beigefügt, um die Wirkung zu verlängern und die Blutung zu verringern.
  • Verwendete Menge: Bei langen Eingriffen oder solchen, die mehrere Zähne betreffen, kann mehr Betäubung nötig sein; das kann die Dauer verlängern.
  • Entzündung im Bereich: In stark entzündetem Gewebe kann die Betäubung schwerer wirken; die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt passt das Vorgehen dann entsprechend an.
  • Individuelle Unterschiede: Stoffwechsel, Durchblutung und persönliche Empfindlichkeit beeinflussen, wie schnell die Taubheit vergeht.

Um die Taubheit schneller abklingen zu lassen, wird eine Wärmeanwendung auf der Wange oder ständiges Massieren der Stelle in der Regel nicht empfohlen. Stattdessen genügen oft leichte Aktivität (etwa ein kurzer Spaziergang) und Geduld. Auch mit dem Finger ständig im tauben Mundraum herumzutasten, kann das Gewebe reizen.

Essen und Trinken bei Taubheitsgefühl

Bei Taubheitsgefühl wird vom Essen abgeraten; der sicherste Weg ist, mit fester Nahrung zu warten, bis das Gefühl vollständig zurückgekehrt ist. Taube Lippe, Wange und Zunge können beim Kauen unbemerkt gebissen werden, und da die Temperatur nicht richtig wahrgenommen wird, können Verbrennungen entstehen.

Während die Taubheit anhält, können Sie diese Hinweise beachten:

  • Decken Sie Ihren Flüssigkeitsbedarf mit lauwarmem oder kühlem Wasser; verschieben Sie heißen Tee, Kaffee und Suppe, bis das Gefühl zurück ist.
  • Wenn Sie großen Hunger haben, essen Sie vorsichtig weiche Speisen, die nicht gekaut werden müssen, wie Joghurt, Pudding oder lauwarmen Brei, auf der nicht behandelten Seite.
  • Seien Sie beim Trinken mit dem Strohhalm vorsichtig; besonders nach einer Zahnentfernung wird die Verwendung eines Strohhalms am ersten Tag in der Regel nicht empfohlen.
  • Vermeiden Sie Kaugummi.

Für Essen und Trinken nach einer Füllung kann es je nach Füllungsart zusätzliche Hinweise geben; diese finden Sie in unserem Beitrag Worauf nach einer Zahnfüllung zu achten ist. Wurde ein Zahn gezogen, stehen der Schutz des Blutgerinnsels im Vordergrund, und die Regeln sind etwas anders; Einzelheiten dazu lesen Sie in unserem Beitrag Zahnentfernung und Nachsorge.

Gefahr, sich in Lippe und Wange zu beißen

Das häufigste kleine Problem nach der Betäubung ist, dass man sich unbemerkt in die taube Lippe oder Wange beißt. Weil man den Bereich nicht spürt, bemerkt man das Beißen nicht; kehrt das Gefühl zurück, können Schwellung, Empfindlichkeit und ein weißlicher, wundähnlicher Anblick auftreten.

Solche Bissverletzungen heilen in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage bis zu einer Woche von selbst. In dieser Zeit unterstützen Sie die Heilung, indem Sie scharfe, saure oder harte Speisen meiden, die die Stelle reizen, und auf die Mundhygiene achten. Leichtes Spülen mit lauwarmem Salzwasser kann ebenfalls lindernd wirken. Nimmt die Schwellung immer weiter zu, tritt Fieber hinzu oder dauert die Wunde länger als eine Woche, ist es angebracht, Ihre Zahnärztin bzw. Ihren Zahnarzt zu fragen.

Um das Risiko des Beißens zu verringern, genügt es, beim Sprechen und Schlucken aufmerksam zu sein und dem Drang zu widerstehen, den Mundraum mit den Zähnen zu „kontrollieren“. Wenn Sie Schmerzen verspüren, fragen Sie Ihre Zahnärztin bzw. Ihren Zahnarzt oder die Apotheke, welches Schmerzmittel Sie verwenden können.

Was tun, wenn die Taubheit nicht nachlässt?

Hält die Taubheit auch am Tag nach der Behandlung deutlich an, sollten Sie Ihre Zahnärztin bzw. Ihren Zahnarzt anrufen. Die Wirkung einer normalen lokalen Betäubung verschwindet am selben Tag; Gefühllosigkeit, Kribbeln oder Brennen, das bis zum nächsten Tag anhält, ist ein Zustand, der abgeklärt werden muss.

Lang anhaltende Taubheit ist recht selten und kann am ehesten nach Eingriffen im Unterkiefer auftreten, vor allem in nervennahen Bereichen wie bei der Entfernung eines verlagerten Weisheitszahns. Auch wenn das Gefühl in den meisten Fällen mit der Zeit zurückkehrt, ist es wichtig, dass die Ärztin bzw. der Arzt diesen Verlauf beobachtet. Dieses Thema haben wir in unserem Beitrag Anhaltende Taubheit nach der Zahnentfernung ausführlich behandelt.

Wenden Sie sich außerdem in diesen Fällen ohne Abwarten an Ihre Zahnärztin bzw. Ihren Zahnarzt:

  • Anzeichen einer allergischen Reaktion wie Atembeschwerden, ausgedehnter Juckreiz oder Rötung,
  • Rasch zunehmende Schwellung im Gesicht oder am Hals,
  • Hängendes Augenlid oder eingeschränkte Beweglichkeit der Gesichtsmuskeln,
  • Zunehmende Schmerzen zusammen mit Fieber.

Diese Anzeichen sind selten; treten sie auf, ist jedoch eine schnelle Beurteilung nötig.

Worauf bei Kindern nach der Betäubung zu achten ist

Bei Kindern ist es am wichtigsten, zu verhindern, dass sie sich in Lippe, Wange und Zunge beißen, bis die Taubheit nachgelassen hat. Kinder sind neugierig auf das Taubheitsgefühl und können auf den Lippen kauen oder saugen; das kann nach einigen Stunden zu deutlicher Schwellung und Wunden führen.

Praktische Tipps für Eltern:

  1. Erklären Sie Ihrem Kind nach der Behandlung in ruhigem Ton, dass die Taubheit vorübergehend ist und dass es nicht auf die Lippe beißen darf.
  2. Geben Sie nichts zu essen, bis das Gefühl zurückgekehrt ist; wenn es Durst hat, lassen Sie es lauwarmes oder kühles Wasser trinken.
  3. Behalten Sie Ihr Kind einige Stunden im Auge; hindern Sie es behutsam daran, mit dem tauben Bereich zu spielen.
  4. Wenn es zurück in die Schule oder Kita geht, kann es hilfreich sein, die Lehrkraft oder Erzieherin zu informieren.
  5. Hat sich eine Bisswunde gebildet, heilt sie meist von selbst; nimmt die Schwellung jedoch zu oder ist das Kind so beeinträchtigt, dass es nicht essen kann, wenden Sie sich an Ihre Zahnärztin bzw. Ihren Zahnarzt.

Für Kinder und Erwachsene, die auf dem Behandlungsstuhl Angst haben, ist die Angst vor der Spritze ein eigenes Thema. Methoden zum Umgang mit der Angst finden Sie in unserem Beitrag Angst vor dem Zahnarzt (Dentophobie). Bei manchen Menschen kommen zusätzlich zur lokalen Betäubung beruhigende Verfahren infrage; Informationen dazu erhalten Sie in unserem Beitrag Was ist Sedierung?. Welches Verfahren geeignet ist, wird bei der Untersuchung bestimmt.

Bei Fragen nach der Behandlung in Ankara

Wenn Sie nach der Behandlung bei Dauer der Taubheit, Bisswunde oder einer unerwarteten Veränderung des Gefühls unsicher sind, ist es immer richtig, die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt zu fragen. Patientinnen und Patienten, die in unserer Zahnpoliklinik im Park Oran Ofis in Çankaya Oran behandelt wurden, können ihre Fragen nach dem Eingriff an unsere Praxis richten; Anfahrt und Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Häufig gestellte Fragen

Wann lässt die Zahnbetäubung nach?

Die Wirkung der Zahnbetäubung lässt bei den meisten Menschen nach etwa 2–4 Stunden nach. Die Gefühllosigkeit am Zahn verschwindet meist früher, die Taubheit in Lippe und Zunge etwas später. Nach Eingriffen im Unterkiefer kann die Dauer etwas länger sein.

Darf man mit Taubheitsgefühl essen?

Bis die Taubheit nachgelassen hat, wird empfohlen, keine feste Nahrung zu essen, denn Lippe, Wange und Zunge können unbemerkt gebissen werden, und heiße Speisen können zu Verbrennungen führen. In dieser Zeit können Sie lauwarmes oder kühles Wasser trinken.

Warum hält die Wirkung der Zahnarztspritze im Unterkiefer länger an?

Im Unterkiefer ist der Knochen dichter, deshalb wird die Betäubung oft durch Betäuben des Nervs weiter hinten gesetzt. Dieses Verfahren betrifft einen größeren Bereich, und die Taubheit hält meist länger an als im Oberkiefer.

Was soll ich tun, wenn die Taubheit auch am nächsten Tag nicht nachlässt?

Die Wirkung einer normalen lokalen Betäubung verschwindet am selben Tag. Halten Gefühllosigkeit, Kribbeln oder Brennen auch am nächsten Tag deutlich an, sollten Sie Ihre behandelnde Zahnärztin bzw. Ihren behandelnden Zahnarzt anrufen und um eine Abklärung bitten.

Mein Kind hat sich bei Taubheit auf die Lippe gebissen, was soll ich tun?

Bisswunden heilen in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage bis zu einer Woche von selbst. Meiden Sie Speisen, die die Stelle reizen, und achten Sie auf die Mundhygiene. Nimmt die Schwellung zu, tritt Fieber auf oder kann das Kind nicht essen, wenden Sie sich an Ihre Zahnärztin bzw. Ihren Zahnarzt.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Wann lässt die Taubheit nach der Zahnbetäubung (lokale Betäubung) nach? Tipps für danach können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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