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Kinderzahngesundheit

Was ist eine Fissurenversiegelung? Kariesschutz für die Backenzähne

Fissurenversiegelung an einem Backenzahn eines Kindes
In diesem Artikel 9
  1. Was ist eine Fissurenversiegelung?
  2. An welchen Zähnen und in welchem Alter wird sie durchgeführt?
  3. Wie wird eine Fissurenversiegelung durchgeführt?
  4. Wie lange hält eine Fissurenversiegelung?
  5. Ist eine Fissurenversiegelung sicher?
  6. Wird die Fissurenversiegelung auch bei Erwachsenen durchgeführt?
  7. Häufige Fragen zur Fissurenversiegelung
  8. Wann sollten Sie in Ankara wegen einer Fissurenversiegelung vorstellig werden?
  9. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Eine Fissurenversiegelung ist ein dünner Schutzüberzug, der in die tiefen Rillen auf der Kaufläche der Backenzähne aufgetragen und mit Licht ausgehärtet wird. Sie erfordert weder Bohren noch Betäubung und dauert pro Zahn nur wenige Minuten. Empfohlen wird sie in der Regel nach dem Durchbruch der bleibenden Backenzähne, etwa im Alter von 6–7 und 11–13 Jahren. Bei regelmäßiger Kontrolle kann sie mehrere Jahre Schutz bieten; auch bei geeigneten Erwachsenen ist sie möglich.

Ein Großteil der Karies bei Kindern beginnt in den tiefen Rillen und Grübchen auf der Kaufläche der Backenzähne. Da diese Bereiche schmaler sein können als selbst die Borsten einer Zahnbürste, lassen sie sich auch bei sorgfältigstem Putzen nicht vollständig reinigen. Die Fissurenversiegelung ist eine vorbeugende zahnärztliche Maßnahme ohne Bohren oder Beschleifen, bei der ein fließfähiges Schutzmaterial in diese Rillen aufgetragen wird, damit sich kariesverursachende Bakterien und Speisereste dort nicht festsetzen. In diesem Beitrag erklären wir, an welchen Zähnen und in welchem Alter die Fissurenversiegelung durchgeführt wird, wie sie abläuft und wie lange sie hält.

Was ist eine Fissurenversiegelung?

Eine Fissurenversiegelung ist ein dünner, fließfähiger Schutzüberzug, der auf die natürlichen Rillen – die sogenannten Fissuren – auf der Kaufläche der Backenzähne aufgetragen wird. Nach dem Auftragen härtet er aus und bildet über den Rillen eine glatte, leicht zu reinigende Oberfläche.

Die verwendeten Materialien lassen sich im Allgemeinen in zwei Gruppen einteilen: kunststoffbasierte Versiegler und Glasionomer-Versiegler. Kunststoffbasierte Versiegler bleiben tendenziell länger haften. Glasionomer-Versiegler sind dagegen weniger feuchtigkeitsempfindlich und können Fluorid abgeben; deshalb werden sie bei gerade durchbrechenden Zähnen, die sich schwer vollständig trocken halten lassen, bevorzugt. Welches Material verwendet wird, entscheidet die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt unter Berücksichtigung des Zahnzustands und der Mitarbeit des Kindes.

Eine Fissurenversiegelung ist keine Füllung. Während eine Füllung den nach der Kariesentfernung entstandenen Hohlraum schließt, soll die Fissurenversiegelung einen gesunden Zahn schützen, bevor Karies entsteht. Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die American Dental Association (ADA) empfehlen die Fissurenversiegelung bei geeigneten Kindern als wirksame Methode zur Kariesvorbeugung.

An welchen Zähnen und in welchem Alter wird sie durchgeführt?

Die Fissurenversiegelung wird meist an bleibenden Backenzähnen kurz nach deren Durchbruch durchgeführt. Die ersten bleibenden großen Backenzähne brechen in der Regel im Alter von etwa 6–7 Jahren durch, die zweiten großen Backenzähne zwischen 11 und 13 Jahren. Die ersten Jahre nach dem Durchbruch sind die Zeit, in der der Zahnschmelz noch nicht vollständig ausgereift und am anfälligsten für Karies ist.

Infrage kommende Zähne sind:

  • die ersten und zweiten bleibenden großen Backenzähne
  • kleine Backenzähne mit tiefen Rillen
  • in manchen Fällen tiefe Grübchen an der Innenseite der oberen Schneidezähne
  • Milchbackenzähne bei Kindern mit hohem Kariesrisiko

Nicht jeder Zahn und nicht jedes Kind braucht eine Fissurenversiegelung. Bei einem Kind mit flachen Rillen, niedrigem Kariesrisiko und guter Mundhygiene kann die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt regelmäßige Kontrollen für ausreichend halten. Bei Kindern, die bereits Karies hatten, häufig zuckerhaltig essen oder Schwierigkeiten beim Zähneputzen haben, wird die Versiegelung dagegen eher empfohlen. Die Entscheidung richtet sich nach der Untersuchung des Zahns und der Beurteilung des individuellen Kariesrisikos des Kindes.

Wie wird eine Fissurenversiegelung durchgeführt?

Die Fissurenversiegelung ist ein einfacher Eingriff, der pro Zahn wenige Minuten dauert und weder Betäubung noch Bohren erfordert. Deshalb kommen die meisten Kinder gut damit zurecht und machen beim Zahnarzt eine positive Erfahrung.

  1. Reinigung: Die Zahnoberfläche wird von Plaque und Rückständen befreit.
  2. Trockenlegung: Der Zahn wird mit Watterollen oder speziellen Hilfsmitteln vor Speichel geschützt und trocken gehalten. Dieser Schritt ist entscheidend für die Haftung des Versieglers.
  3. Oberflächenvorbereitung: Bei Kunststoffversieglern wird kurz ein spezielles saures Gel auf die Kaufläche aufgetragen, anschließend abgespült und getrocknet. Dadurch entstehen mikroskopisch feine Rauigkeiten im Zahnschmelz, die für die Haftung des Versieglers sorgen.
  4. Auftragen des Versieglers: Das fließfähige Material wird in einer dünnen Schicht in den Rillen verteilt.
  5. Aushärten: Der Kunststoffversiegler wird mit einem speziellen Licht in wenigen Sekunden ausgehärtet.
  6. Kontrolle: Es wird geprüft, ob der Versiegler den Biss nicht stört und vollständig haftet.

Unmittelbar nach dem Eingriff darf das Kind essen und trinken. Der Versiegler kann ein leichtes Gefühl von Dicke am Zahn verursachen; dieses verschwindet meist innerhalb weniger Tage.

Wie lange hält eine Fissurenversiegelung?

Richtig aufgetragen und regelmäßig kontrolliert, können Fissurenversiegelungen in vielen Fällen mehrere Jahre, in manchen Studien bis zu fast zehn Jahre, Schutz bieten. Die Haltbarkeit ist jedoch individuell verschieden; Kaukräfte, Ernährungsgewohnheiten und Materialart beeinflussen diese Zeit.

Der Versiegler kann sich mit der Zeit teilweise abnutzen oder stellenweise ablösen. Deshalb wird bei den halbjährlichen zahnärztlichen Kontrollen sein Zustand überprüft; fehlende Bereiche lassen sich unkompliziert ausbessern oder erneuern. Da sich am Rand eines teilweise abgelösten Versieglers Plaque ansammeln kann, ist es wichtig, die Kontrolltermine einzuhalten.

Auch zu Hause lässt sich etwas tun, um die Haltbarkeit zu verlängern. Harte Gegenstände wie Eis, harte Bonbons und Stifte nicht mit den Zähnen zu zerbeißen, einen Verdacht auf nächtliches Zähnepressen der Zahnärztin bzw. dem Zahnarzt mitzuteilen und die Kontrolltermine des Kindes einzuhalten, trägt dazu bei, dass die Schutzschicht länger erhalten bleibt. Bei den Kontrollen wird auch geprüft, ob an den Rändern des Versieglers Verfärbungen oder Spalten entstanden sind.

Die Fissurenversiegelung schützt nur die Rillen auf der Kaufläche; Karies, die an den Seitenflächen der Zähne beginnt, verhindert sie nicht. Deshalb bleiben Zähneputzen, Zahnseide, fluoridhaltige Zahnpasta und eine ausgewogene Ernährung immer wichtig.

Ist eine Fissurenversiegelung sicher?

Fissurenversiegler sind seit Jahrzehnten verwendete, wissenschaftlich untersuchte und als sicher geltende Schutzmaterialien. Gelegentlich kommen Fragen zu Bisphenol A (BPA) auf, das in Kunststoffmaterialien enthalten sein kann. Messungen zeigen, dass die Belastung durch eine Fissurenversiegelung weit unter der Menge liegt, die man im Alltag aus Quellen wie Lebensmittelverpackungen aufnimmt, und nach kurzer Zeit verschwindet. Fragen der Eltern dazu können bei der Untersuchung mit der Zahnärztin bzw. dem Zahnarzt besprochen werden.

Wird die Fissurenversiegelung auch bei Erwachsenen durchgeführt?

Die Fissurenversiegelung wird am häufigsten bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt, kann in geeigneten Fällen aber auch bei Erwachsenen sinnvoll sein. Entscheidend ist bei Erwachsenen nicht das Alter, sondern die Zahnstruktur und das Kariesrisiko der Person.

Situationen, in denen bei Erwachsenen eine Fissurenversiegelung infrage kommen kann:

  • kariesfreie Backenzähne mit sehr tiefen Rillen
  • Menschen mit erhöhtem Kariesrisiko durch Mundtrockenheit
  • Seitenzähne, deren Reinigung während einer kieferorthopädischen Behandlung erschwert ist
  • Personen, die in der Vergangenheit häufig Karies hatten und ein hohes Risiko für neue Karies haben

Liegt in den Rillen eine beginnende Entmineralisierung des Schmelzes vor, die noch keinen Hohlraum gebildet hat, kann der Versiegler in manchen Fällen helfen, das Fortschreiten zu verlangsamen. Welcher Zahn geeignet ist, wird durch klinische Untersuchung und bei Bedarf ein Röntgenbild festgestellt.

Häufige Fragen zur Fissurenversiegelung

Eltern fragen am häufigsten, ob der Eingriff unangenehm ist, ob die Farbe des Versieglers sichtbar ist und ob sich die Putzgewohnheiten danach ändern. Versiegler können transparent, weiß oder leicht getönt sein und sind, da sie auf der Kaufläche liegen, beim Sprechen oder Lächeln in der Regel nicht zu sehen. Nach der Versiegelung wird ganz normal weitergeputzt. Antworten auf weitere Fragen finden Sie auf unserer Seite mit häufig gestellten Fragen.

Wann sollten Sie in Ankara wegen einer Fissurenversiegelung vorstellig werden?

Sobald die bleibenden Backenzähne Ihres Kindes im Mund sichtbar werden, also meist im Alter von etwa 6–7 Jahren, ist eine zahnärztliche Beurteilung im Hinblick auf vorbeugende Maßnahmen sinnvoll. In unserer Poliklinik in Çankaya werden die Zähne Ihres Kindes untersucht, das Kariesrisiko wird beurteilt, und wir erklären Ihnen, ob eine Fissurenversiegelung nötig ist; für einen Termin können Sie unsere Kontaktdaten nutzen.

Häufig gestellte Fragen

Tut eine Fissurenversiegelung weh?

Da bei der Fissurenversiegelung weder gebohrt noch beschliffen wird, ist keine Betäubung nötig. Die meisten Kinder kommen gut damit zurecht. Nach der Behandlung kann kurzzeitig ein leichtes Gefühl von Dicke am Zahn bestehen.

Kann trotz Fissurenversiegelung Karies entstehen?

Die Fissurenversiegelung schützt nur die Rillen auf der Kaufläche; an den Seitenflächen der Zähne kann dennoch Karies entstehen. Löst sich der Versiegler teilweise ab, kann sich zudem an seinem Rand Plaque ansammeln. Deshalb sind regelmäßiges Zähneputzen, Zahnseide und halbjährliche Kontrollen wichtig.

Werden auch Milchzähne versiegelt?

Bei manchen Kindern mit hohem Kariesrisiko können auch Milchbackenzähne versiegelt werden. Am häufigsten wird die Versiegelung jedoch an bleibenden Backenzähnen durchgeführt. Die Entscheidung richtet sich nach der Untersuchung des Kindes und der Beurteilung seines Kariesrisikos.

Wie oft wird eine Fissurenversiegelung erneuert?

Der Zustand des Versieglers wird bei jedem Kontrolltermin geprüft. Abgenutzte oder abgelöste Bereiche werden bei Bedarf ausgebessert oder erneuert. Einen festen Erneuerungsplan gibt es nicht; der Bedarf wird bei der Untersuchung festgestellt.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Was ist eine Fissurenversiegelung? Kariesschutz für die Backenzähne können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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