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Was ist Karies? Symptome, Stadien, Behandlung und Vorbeugung

Nahaufnahme eines Backenzahns mit beginnender Karies bei der zahnärztlichen Untersuchung
In diesem Artikel 7
  1. Wie entsteht Karies?
  2. Welche Stadien und Symptome hat Karies?
  3. Wie wird Karies je nach Stadium behandelt?
  4. Wie lässt sich Karies vorbeugen?
  5. Steigt das Kariesrisiko beim Tragen von Alignern?
  6. Wann sollten Sie sich in Ankara bei Verdacht auf Karies untersuchen lassen?
  7. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Karies ist eine Erkrankung, bei der Säuren, die Mundbakterien aus zucker- und stärkehaltigen Lebensmitteln bilden, den Zahnschmelz nach und nach auflösen. Zunächst zeigen sich weiße, kreidige Flecken im Schmelz; im weiteren Verlauf treten braun-schwarze Verfärbungen, ein Loch (Kavität), Empfindlichkeit und Schmerzen auf. Im Frühstadium lässt sich Karies mit Fluorid und guter Mundpflege stoppen; hat sich ein Loch gebildet, ist eine Füllung nötig, erreicht sie den Nerv, eine Wurzelkanalbehandlung. Regelmäßiges Zähneputzen, seltenerer Zuckerkonsum und Kontrollen sind die Grundlage der Vorbeugung.

Karies gehört zu den weltweit häufigsten chronischen Erkrankungen und kann Menschen jeden Alters betreffen. Die gute Nachricht: Sie ist weitgehend vermeidbar und lässt sich bei früher Erkennung mit einfachen Mitteln stoppen. In diesem Beitrag erklären wir, wie Karies entsteht, welche Stadien sie durchläuft und an welchen Symptomen man sie erkennt, welche Behandlungsmöglichkeiten es je nach Stadium gibt, wie Sie sich schützen können und worauf Sie beim Tragen von Alignern besonders achten sollten.

Wie entsteht Karies?

Karies entsteht, wenn die Bakterien des Zahnbelags auf der Zahnoberfläche Zucker vergären und die dabei gebildeten Säuren dem Schmelz Mineralien entziehen. In unserem Mund leben ständig Bakterien. Sie bilden auf der Zahnoberfläche eine klebrige Schicht, den Zahnbelag (Plaque). Wenn wir etwas Zucker- oder Stärkehaltiges essen, nutzen die Bakterien im Belag diese Nährstoffe zur Säureproduktion, und das Milieu im Mund wird saurer. Dadurch verliert der Schmelz etwa eine halbe bis eine Stunde lang Mineralien.

Der Speichel versucht, diesen Verlust auszugleichen, indem er die Säure neutralisiert und dem Schmelz Calcium und Phosphat zurückgibt. Karies beginnt, wenn der Mineralverlust schneller und häufiger erfolgt als die Reparatur. Deshalb ist einer der wichtigsten Faktoren für das Kariesrisiko weniger die Gesamtmenge des verzehrten Zuckers als vielmehr, wie oft am Tag Zucker aufgenommen wird. Ständiges Naschen oder das stundenlange schluckweise Trinken zuckerhaltiger Getränke lässt den Zähnen keine Gelegenheit zur Reparatur.

Weitere Faktoren, die das Kariesrisiko erhöhen, sind unzureichende Mundpflege, Fluoridmangel, verminderter Speichelfluss (durch bestimmte Medikamente, Strahlentherapie, chronische Erkrankungen), tiefe Fissuren in den Zähnen, durch Zahnfleischrückgang freiliegende Wurzeloberflächen sowie kieferorthopädische Apparaturen wie feste Zahnspangen, die die Reinigung erschweren.

Welche Stadien und Symptome hat Karies?

Karies beginnt im Schmelz und schreitet über das Dentin bis schließlich zum Nerv fort; auch die Symptome verändern sich entsprechend diesem Verlauf.

  1. Anfangsstadium (White Spot): Im Schmelz zeigen sich matte, kreidig-weiße Flecken. In diesem Stadium bestehen meist keine Schmerzen. Die Schmelzoberfläche ist noch intakt, und der Prozess ist umkehrbar.
  2. Schmelzkaries: Der Mineralverlust schreitet fort, der Fleck kann sich braun färben, und an der Oberfläche kann ein kleiner Einbruch beginnen. Die Beschwerden können noch sehr gering sein.
  3. Dentinkaries: Erreicht die Karies das weichere Dentin unter dem Schmelz, schreitet sie schneller voran. Empfindlichkeit gegenüber Süßem, Kälte oder Wärme, ein sichtbares Loch im Zahn und Speisereste, die sich festsetzen, sind in diesem Stadium häufig.
  4. Karies bis zur Pulpa: Erreicht die Karies den Nerv, können spontan auftretende, lang anhaltende und nachts zunehmende Schmerzen entstehen.
  5. Abszess: Eine unbehandelte Infektion kann sich bis zur Wurzelspitze ausbreiten; es kommt zu Zahnfleischschwellung, Ausfluss, schlechtem Geschmack im Mund und manchmal zu einer Schwellung im Gesicht.

Karies, die in den Zahnzwischenräumen beginnt, ist oft lange nicht mit bloßem Auge zu sehen und wird erst auf dem Röntgenbild erkannt. Keine Schmerzen zu haben bedeutet also nicht, keine Karies zu haben; deshalb sind regelmäßige Kontrollen wichtig.

Wie wird Karies je nach Stadium behandelt?

Die Behandlung richtet sich danach, wie weit die Karies fortgeschritten ist; im Frühstadium können vorbeugende Maßnahmen ausreichen, während in fortgeschrittenen Stadien umfangreichere Behandlungen nötig sind.

  • Initiale Flecken: Mit professionellen Fluoridierungen, regelmäßigem Putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, angepassten Ernährungsgewohnheiten und engmaschiger Kontrolle lässt sich die Läsion stoppen und remineralisieren. In manchen Fällen kommen minimalinvasive Verfahren wie eine Kariesinfiltration infrage.
  • Karies mit Loch: Das kariöse Gewebe wird entfernt und der Zahn meist mit einer zahnfarbenen Kompositfüllung wiederhergestellt. Bei größerem Substanzverlust können im Labor gefertigte Inlays oder Onlays bevorzugt werden.
  • Tiefe Karies: Liegt die Karies sehr nah am Nerv, kann unter Erhalt des Nervs eine schützende Unterfüllung gelegt werden. Ist der Nerv betroffen, ist eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich.
  • Sehr fortgeschrittene Fälle: Ist der Zahn so stark beschädigt, dass er nicht mehr restauriert werden kann, kann eine Extraktion nötig sein; danach wird die Lücke mit einem Implantat, einer Brücke oder einer Prothese geschlossen.
  • Milchzähne: Auch Karies an Milchzähnen von Kindern sollte behandelt werden, da die Infektion den darunter heranwachsenden bleibenden Zahn beeinträchtigen und ein früher Zahnverlust die Einordnung der bleibenden Zähne stören kann.

Eine leichte Kälteempfindlichkeit für einige Tage nach dem Legen einer Füllung ist üblich und lässt meist von selbst nach. Wenn sich die Füllung beim Zubeißen zu hoch anfühlt oder die Empfindlichkeit zunimmt, sollten Sie für eine einfache Korrektur in die Praxis kommen. Bedenken Sie: Eine Füllung repariert den Schaden, den die Karies verursacht hat, ändert aber nichts an den Gewohnheiten, die zur Karies geführt haben; damit am selben Zahn oder an Nachbarzähnen keine neue Karies entsteht, sind vorbeugende Schritte unerlässlich.

Wie lässt sich Karies vorbeugen?

Die Grundprinzipien der Kariesvorbeugung sind: Zahnbelag regelmäßig entfernen, Fluorid nutzen, seltener Zucker zu sich nehmen und regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehen. Diese Schritte lassen sich im Alltag umsetzen:

  1. Zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen: Lassen Sie vor allem das Putzen vor dem Schlafengehen nicht aus.
  2. Zahnzwischenräume reinigen: Reinigen Sie die Zwischenräume einmal täglich mit Zahnseide, Interdentalbürste oder Munddusche.
  3. Zucker auf die Mahlzeiten beschränken: Essen Sie Süßes zu den Mahlzeiten statt als Zwischenmahlzeit; vermeiden Sie Naschen über den ganzen Tag.
  4. Zucker- und säurehaltige Getränke begrenzen: Wasser ist das unbedenklichste Getränk. Versuchen Sie, Tee und Kaffee ohne Zucker zu trinken.
  5. Den Speichel unterstützen: Trinken Sie ausreichend Wasser; bei Mundtrockenheit sprechen Sie mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt.
  6. Vorbeugende Maßnahmen nutzen: Bei Kindern können Fissurenversiegelung und Fluoridlack, bei Erwachsenen mit hohem Risiko professionelle Fluoridierungen empfohlen werden.
  7. Regelmäßig zur Kontrolle gehen: Je nach Ihrem Risiko werden Kontrollen meist alle sechs bis zwölf Monate empfohlen.

Steigt das Kariesrisiko beim Tragen von Alignern?

Aligner verursachen für sich genommen keine Karies; werden die Tragregeln jedoch nicht eingehalten, können sie das Kariesrisiko erhöhen. Da die Schiene die Zähne eng umschließt, gelangt weniger Speichel an die Zahnoberfläche. Trinkt man bei eingesetzter Schiene ein zuckerhaltiges Getränk oder setzt man die Schiene nach dem Essen ohne Zähneputzen ein, werden Zucker und Säure zwischen Zahn und Schiene eingeschlossen und bleiben lange mit dem Schmelz in Kontakt. Dies kann vor allem an den Zahnhälsen und rund um die Attachments zu weißen Flecken führen.

Die wichtigsten Regeln zum Kariesschutz für Aligner-Träger sind:

  • Bei eingesetzter Schiene nichts außer Wasser trinken
  • Die Schiene erst nach jeder Mahlzeit nach dem Zähneputzen und der Reinigung der Zwischenräume wieder einsetzen; ist Putzen nicht möglich, den Mund zumindest gründlich mit Wasser ausspülen
  • Auch die Schiene selbst täglich reinigen
  • Häufiges Naschen über den Tag vermeiden; es verkürzt die Tragezeit und erhöht das Kariesrisiko
  • Empfohlene Fluoridierungen und Kontrollen nicht versäumen

Auch die richtige Reinigung der Schienen ist wichtig für die Zahngesundheit; ausführliche Informationen finden Sie in unserem Beitrag Wie reinigt man Aligner?.

Wann sollten Sie sich in Ankara bei Verdacht auf Karies untersuchen lassen?

Wenn Sie an Ihren Zähnen weiße oder braune Flecken, Empfindlichkeit gegenüber Süßem oder Kälte oder ein Loch bemerken, in dem sich Speisereste festsetzen, oder wenn Ihre letzte Kontrolle schon lange zurückliegt, ist eine Untersuchung sinnvoll. In unserer Praxis im Park Oran Ofis in Oran, Çankaya, beurteilen wir Ihr Kariesrisiko, untersuchen bei Bedarf auch nicht sichtbare Bereiche per Röntgen und besprechen mit Ihnen den passenden Behandlungsplan für das jeweilige Stadium.

Häufig gestellte Fragen

Heilt Karies von selbst?

Karies mit einem Loch heilt nicht von selbst und schreitet mit der Zeit fort. Nur initiale Läsionen im White-Spot-Stadium lassen sich mit Fluorid und guter Mundpflege stoppen und remineralisieren.

Muss ein kariöser Zahn behandelt werden, wenn er nicht schmerzt?

Ja. Viele Kariesläsionen schreiten schmerzlos voran; wenn Schmerzen einsetzen, ist die Karies meist schon nah am Nerv. Eine kleine Füllung im Frühstadium kann eine später möglicherweise nötige Wurzelkanalbehandlung verhindern.

Sollte Karies an Milchzähnen behandelt werden?

Ja. Karies an Milchzähnen kann Schmerzen und Infektionen verursachen, den darunter heranwachsenden bleibenden Zahn beeinträchtigen, und ein früher Zahnverlust kann die Einordnung der bleibenden Zähne stören. Deshalb sollte auch Milchzahnkaries behandelt werden.

Ist Karies ansteckend?

Kariesverursachende Bakterien können über den Speichel, zum Beispiel durch gemeinsam benutzte Löffel oder Schnuller, von den Eltern auf das Baby übertragen werden. Daher wird empfohlen, dass Eltern auf ihre eigene Mundgesundheit achten und den Löffel des Babys nicht in den Mund nehmen.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Was ist Karies? Symptome, Stadien, Behandlung und Vorbeugung können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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