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Kinderzahngesundheit

Zahnen beim Baby: Anzeichen und was Linderung verschafft

Zahnendes Baby kaut auf einem gekühlten Beißring
In diesem Artikel 8
  1. Wann beginnt das Zahnen beim Baby?
  2. Was sind die Anzeichen des Zahnens?
  3. Wie lässt sich ein zahnendes Baby beruhigen?
  4. Irrtümer: Verursacht Zahnen Fieber und Durchfall?
  5. Wie sollten die ersten Zähne des Babys gereinigt werden?
  6. Wann sollte der erste Zahnarztbesuch stattfinden?
  7. Wann sollten Sie in Ankara eine Zahnkontrolle für Ihr Kind vereinbaren?
  8. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Das Zahnen beginnt bei Babys meist um den sechsten Monat herum, doch alles zwischen 4 und 12 Monaten gilt als normal. Vermehrter Speichelfluss, das Bedürfnis zu beißen, geschwollenes Zahnfleisch und Unruhe sind häufige Anzeichen. Zahnfleischmassage und gekühlte Beißringe sind sichere Methoden zur Linderung. Hohes Fieber und Durchfall werden nicht durch das Zahnen verursacht; in diesem Fall sollten Sie die Kinderärztin bzw. den Kinderarzt aufsuchen.

Der erste Zahn des Babys markiert für die Familie den Beginn einer aufregenden, zeitweise aber auch anstrengenden Phase. Das Zahnen beim Baby verläuft bei jedem Kind zu unterschiedlichen Zeitpunkten und unterschiedlich stark; manche Babys bekommen ihre Zähne fast unbemerkt, andere haben unruhige Nächte. In diesem Beitrag erklären wir, wann das Zahnen beginnt, welche Anzeichen zu erwarten sind und welche auf eine andere Ursache hindeuten können, welche Maßnahmen zur Linderung Sie zu Hause sicher anwenden können und wann der erste Zahnarztbesuch stattfinden sollte.

Wann beginnt das Zahnen beim Baby?

Bei Babys bricht der erste Zahn meist um den sechsten Monat herum durch; jeder Zeitpunkt zwischen 4 und 12 Monaten gilt jedoch als normal. Selten werden Babys mit einem Zahn geboren, oder die ersten Zähne erscheinen erst nach dem ersten Geburtstag. Der Zeitpunkt des Zahnens ist weitgehend erblich bedingt; wie es bei Mutter oder Vater verlief, kann einen Anhaltspunkt geben.

Die Milchzähne brechen in der Regel in einer bestimmten Reihenfolge durch:

  1. Die beiden unteren mittleren Schneidezähne (etwa 6–10 Monate)
  2. Die beiden oberen mittleren Schneidezähne (etwa 8–12 Monate)
  3. Die seitlichen Schneidezähne (etwa 9–16 Monate)
  4. Die ersten Milchbackenzähne (etwa 13–19 Monate)
  5. Die Eckzähne (etwa 16–23 Monate)
  6. Die zweiten Milchbackenzähne (etwa 23–33 Monate)

Bei den meisten Kindern sind alle 20 Milchzähne zwischen zweieinhalb und drei Jahren im Mund vorhanden. Kleine Abweichungen in der Reihenfolge sind meist kein Grund zur Sorge. Ein Kind, das mit 18 Monaten noch keinen Zahn hat, sollte jedoch zahnärztlich untersucht werden.

Was sind die Anzeichen des Zahnens?

Zu den häufigsten Anzeichen des Zahnens gehören vermehrter Speichelfluss, das Bedürfnis, alles in den Mund zu nehmen, geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch sowie Unruhe. Die Anzeichen beginnen meist einige Tage, bevor der Zahn durch das Zahnfleisch bricht, und lassen kurz nach seinem Erscheinen nach.

  • Vermehrter Speichelfluss: Rund um den Mund, am Kinn und am Hals kann durch den Speichel eine leichte Rötung entstehen.
  • Bedürfnis zu beißen und zu kauen: Das Baby versucht, auf seinen Fingern, Spielzeug oder allem, was es greifen kann, herumzubeißen.
  • Veränderungen am Zahnfleisch: An der Stelle, an der der Zahn durchbricht, kann das Zahnfleisch geschwollen, rot und empfindlich wirken. Manchmal bildet sich ein kleines, bläuliches, flüssigkeitsgefülltes Bläschen; es verschwindet meist von selbst, wenn der Zahn durchbricht.
  • Unruhe und unregelmäßiger Schlaf: Das Baby kann quengeliger sein und nachts häufig aufwachen.
  • Reiben an Ohr und Wange: Die Beschwerden im Zahnfleisch können in Wange und Ohr ausstrahlen.
  • Veränderter Appetit: Manche Babys verweigern vorübergehend das Trinken oder Essen.

Eine sehr leicht erhöhte Körpertemperatur kann vorkommen, deutliches Fieber ist jedoch kein typisches Anzeichen des Zahnens. Auf diese Unterscheidung gehen wir weiter unten gesondert ein.

Wie lässt sich ein zahnendes Baby beruhigen?

Die sichersten Wege, ein zahnendes Baby zu beruhigen, sind eine sanfte Zahnfleischmassage mit einem sauberen Finger und im Kühlschrank gekühlte (nicht gefrorene) Beißringe. Diese einfachen, aber wirksamen Methoden verschaffen den meisten Babys ausreichend Linderung.

  • Zahnfleischmassage: Nach gründlichem Händewaschen können Sie das Zahnfleisch mit einem sauberen Finger oder einer feuchten, sauberen Mullkompresse sanft massieren.
  • Gekühlter Beißring: Stabile, einteilige Beißringe ohne Flüssigkeitsfüllung können im Kühlschrank gekühlt gegeben werden. Im Gefrierfach aufbewahrte, sehr harte und eiskalte Beißringe können das Zahnfleisch schädigen.
  • Kaltes, sauberes Tuch: Auch ein angefeuchtetes, im Kühlschrank gekühltes sauberes Baumwolltuch hilft; das Baby kann unter Aufsicht darauf kauen.
  • Speichel abwischen: Den Mundbereich häufig mit einem weichen Tuch trocken zu tupfen, verringert Hautreizungen.
  • Bei Babys, die bereits Beikost bekommen: Kühle Speisen wie Joghurt oder Brei können lindernd wirken. Harte Lebensmittel wie Karotten oder Brotrinde sollten wegen der Erstickungsgefahr nur unter enger Aufsicht und altersgerecht gegeben werden.

Was Sie vermeiden sollten

  • Bernstein- und ähnliche Zahnungsketten: Sie werden wegen Erstickungsgefahr und des Risikos, Perlen zu verschlucken, nicht empfohlen.
  • Betäubende Gele: Da bekannt ist, dass manche lokalanästhetischen Gele bei kleinen Kindern ernste Nebenwirkungen haben können, sollten sie nur auf ärztliche Empfehlung verwendet werden.
  • Mit Honig oder Zuckerhaltigem bestrichene Schnuller: Honig ist für Babys unter einem Jahr ein Gesundheitsrisiko; Zuckerhaltiges begünstigt Karies.
  • Flüssigkeitsgefüllte Beißringe: Sie können undicht werden, sodass die Flüssigkeit in den Mund gelangt.

Wenn Ihr Baby sehr unruhig ist und Sie an ein Schmerzmittel denken, legen Sie Präparat und passende Dosis unbedingt in Absprache mit Ihrer Kinderärztin bzw. Ihrem Kinderarzt fest.

Irrtümer: Verursacht Zahnen Fieber und Durchfall?

Zahnen verursacht weder hohes Fieber noch Durchfall; solche Beschwerden sind meist Anzeichen einer anderen Erkrankung, die zufällig in dieselbe Zeit fällt. Während des Zahnens kann die Körpertemperatur leicht ansteigen, Fieber ab 38 Grad sollte jedoch nicht mit dem Zahnen erklärt werden.

Dass dieser Irrglaube so verbreitet ist, hat einen Grund. Das Zahnen fällt in die Zeit, in der der von der Mutter übertragene Immunschutz des Babys nachlässt und es seine Umgebung mit dem Mund erkundet. Dadurch treten Infektionen häufiger auf, und die Beschwerden werden leicht den Zähnen zugeschrieben. In folgenden Fällen sollten Sie die Kinderärztin bzw. den Kinderarzt aufsuchen:

  • Fieber ab 38 Grad
  • Durchfall, Erbrechen oder deutliche Appetitlosigkeit
  • Begleitende Anzeichen wie Ausschlag, Husten oder Schnupfen
  • Ungewöhnliche Abgeschlagenheit oder ein kaum zu tröstendes Baby
  • Sich ausbreitende Schwellung, Entzündung oder Blutung am Zahnfleisch

Beschwerden nicht mit „es zahnt ja sowieso“ abzutun, sorgt dafür, dass eine sonst womöglich übersehene Infektion rechtzeitig erkannt wird.

Wie sollten die ersten Zähne des Babys gereinigt werden?

Die Zähne des Babys sollten ab dem Durchbruch des ersten Zahns zweimal täglich gereinigt werden. Schon vor den ersten Zähnen ist es ein guter Einstieg in die Gewohnheit, das Zahnfleisch nach dem Füttern mit einem feuchten, sauberen Tuch abzuwischen. Nach dem Zahndurchbruch kann eine altersgerechte Babyzahnbürste mit kleinem Kopf und weichen Borsten verwendet werden. Bei Kindern unter drei Jahren wird fluoridhaltige Zahnpasta in Reiskorngröße als dünner Hauch verwendet. Das Baby nicht mit dem Fläschchen einschlafen zu lassen und den Mund nach dem nächtlichen Stillen abzuwischen, hilft, frühkindlicher Karies vorzubeugen.

Wann sollte der erste Zahnarztbesuch stattfinden?

Der erste Zahnarztbesuch sollte mit dem Durchbruch des ersten Zahns oder spätestens bis zum ersten Geburtstag des Babys erfolgen. Dieser Besuch ist meist ein kurzes Kennenlern- und Informationsgespräch, bei dem keine Behandlung nötig ist.

Bei der ersten Untersuchung wird in der Regel:

  • der Zustand von Zähnen und Zahnfleisch sowie die Durchbruchsreihenfolge beurteilt.
  • die Putztechnik und die Zahnpastamenge praktisch gezeigt.
  • zu Ernährungsgewohnheiten sowie Fläschchen- und Schnullergebrauch beraten.
  • über Faktoren gesprochen, die das Kariesrisiko erhöhen, und bei Bedarf werden vorbeugende Maßnahmen geplant.

Regelmäßige Kontrollen ab einem frühen Alter erleichtern es dem Kind, sich an die zahnärztliche Umgebung zu gewöhnen, und ermöglichen es, spätere Probleme frühzeitig zu erkennen. Weitere häufige Fragen zur Mundgesundheit von Kindern haben wir auf unserer Seite Häufig gestellte Fragen zusammengestellt.

Wann sollten Sie in Ankara eine Zahnkontrolle für Ihr Kind vereinbaren?

Wenn der erste Zahn Ihres Babys sichtbar ist oder sein erster Geburtstag näher rückt, ist ein guter Zeitpunkt, eine Zahnkontrolle zum Kennenlernen zu planen. Bei einer sich ausbreitenden Schwellung am Zahnfleisch, einem verfärbten Zahn oder wenn mit über 18 Monaten noch kein Zahn durchgebrochen ist, sollten Sie dagegen ohne zu warten eine Beurteilung vornehmen lassen. In unserer Poliklinik in Oran, Çankaya, informieren wir Familien rund um die Mundgesundheit von Kindern und achten darauf, dass der erste Besuch für das Kind entspannt und ruhig verläuft.

Häufig gestellte Fragen

Gerät der Schlafrhythmus eines zahnenden Babys durcheinander?

Bei manchen Babys kann es während des Zahnens zu häufigerem nächtlichen Aufwachen kommen. Das zeigt sich meist in den Tagen, bevor der Zahn durch das Zahnfleisch bricht, und lässt nach, sobald der Zahn sichtbar ist. Bei länger anhaltenden Schlafproblemen sollten auch andere Ursachen in Betracht gezogen werden.

Ist es richtig, den Beißring im Gefrierfach aufzubewahren?

Gefrorene, sehr harte Beißringe können das empfindliche Zahnfleisch des Babys schädigen. Es genügt, die Beißringe im Kühlschrank zu kühlen. Stabile, einteilige Produkte ohne Flüssigkeitsfüllung sind zu bevorzugen.

Ab wann sollten die Zähne des Babys geputzt werden?

Ab dem Durchbruch des ersten Zahns sollten die Zähne zweimal täglich gereinigt werden. Verwendet werden kann eine weiche Babyzahnbürste mit kleinem Kopf und fluoridhaltige Zahnpasta in Reiskorngröße. Auch vor dem Zahndurchbruch ist es eine gute Gewohnheit, das Zahnfleisch mit einem feuchten Tuch abzuwischen.

Ist spätes Zahnen ein Warnzeichen?

Der Zeitpunkt des Zahnens ist von Kind zu Kind verschieden, und auch ein erster Zahn nach dem ersten Geburtstag ist meist normal. Kinder, die mit 18 Monaten noch keinen Zahn haben, sollten jedoch zahnärztlich untersucht werden.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Zahnen beim Baby: Anzeichen und was Linderung verschafft können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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