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Was ist eine dentale Volumentomographie (DVT)? Wann wird sie gemacht?

Dreidimensionale DVT-Aufnahme von Zähnen und Kieferknochen auf einem Bildschirm
In diesem Artikel 8
  1. Was ist eine dentale Tomographie?
  2. Worin unterscheidet sie sich vom Panoramaröntgen?
  3. Bei welchen Behandlungen ist sie notwendig?
  4. Was sollte man über Strahlung und Sicherheit wissen?
  5. Wie läuft die Aufnahme ab?
  6. Was erfährt man aus der Tomographie?
  7. Wann sollten Sie sich in Ankara für eine Bildgebung vorstellen?
  8. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Die dentale Tomographie (Volumentomographie bzw. digitale Volumentomographie, DVT, englisch CBCT) ist ein bildgebendes Verfahren, das Zähne, Kieferknochen und umliegende Strukturen dreidimensional darstellt. Sie wird unter anderem bei der Implantatplanung, bei verlagerten Zähnen, komplexen Wurzelbehandlungen sowie zur Beurteilung von Zysten und Verletzungen eingesetzt. Die Strahlendosis ist höher als beim Panoramaröntgen, aber in der Regel deutlich niedriger als bei einer medizinischen Computertomographie, und die Aufnahme wird nur gemacht, wenn sie notwendig ist.

In der Zahnmedizin ist die Bildgebung der wichtigste Weg, um Strukturen zu beurteilen, die bei der Untersuchung mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Viele Jahre lang deckten zweidimensionale Röntgenbilder diesen Bedarf; bei manchen Behandlungen braucht man jedoch die dritte Dimension, um die Breite des Knochens, die Lage eines Nervs oder einen Riss in der Wurzel zu erkennen. Genau darauf antwortet die dentale Tomographie. In diesem Beitrag erklären wir, was sie ist, worin sie sich vom Panoramaröntgen unterscheidet, wann sie angefordert wird und wie es um den Strahlenschutz steht.

Was ist eine dentale Tomographie?

Die dentale Tomographie ist ein Röntgenverfahren, das Zähne, Kieferknochen, Nasennebenhöhlen und die umliegenden anatomischen Strukturen dreidimensional abbildet. In der Fachliteratur wird sie als digitale Volumentomographie (DVT, englisch CBCT für Cone Beam Computed Tomography) bezeichnet; in der Türkei spricht man meist von volumetrischer Tomographie oder dentaler CT.

Das Gerät umkreist den Kopf der Patientin bzw. des Patienten einmal und nimmt dabei mit einem kegelförmigen Strahlenbündel Hunderte von Bildern auf. Ein Computer setzt diese Bilder zu einem dreidimensionalen Modell zusammen. Auf diesem Modell kann die Behandlerin bzw. der Behandler jeden gewünschten Bereich aus verschiedenen Blickwinkeln Schicht für Schicht betrachten und Höhe und Breite des Knochens sowie Abstände zwischen Strukturen messen.

Der abgebildete Bereich kann je nach Bedarf eine kleine Region (zum Beispiel die Umgebung eines einzelnen Zahns) oder ein großes Volumen sein, das beide Kiefer umfasst. Je kleiner das Aufnahmefeld, desto höher die Auflösung und desto geringer die Strahlendosis.

Worin unterscheidet sie sich vom Panoramaröntgen?

Der grundlegende Unterschied zwischen dentaler Tomographie und Panoramaröntgen ist die Dimension: Das Panoramaröntgen zeigt alle Zähne und beide Kiefer in einem einzigen zweidimensionalen Bild, während die Tomographie denselben Bereich dreidimensional und in Schnittbildern darstellt.

  • Panoramaröntgen: Es dient dazu, sich rasch einen Überblick über den Mund zu verschaffen. Es liefert allgemeine Informationen über Karies, fehlende und verlagerte Zähne, Knochenabbau und Wurzeln. Da sich Strukturen jedoch überlagern, können manche Details verdeckt sein, und je nach Region kann es zu Vergrößerungen und Verzerrungen kommen. Die Breite, also die „Dicke“, des Knochens zeigt es nicht.
  • Dentale Tomographie: Sie stellt Strukturen einzeln und nahezu in ihren tatsächlichen Maßen dar. Der Abstand eines Nervs zur Wurzel, die Breite des Knochens oder die tatsächliche Größe einer Läsion lassen sich klar beurteilen.

Die beiden Verfahren sind keine Konkurrenten, sondern ergänzen einander. Bei den meisten Patientinnen und Patienten reicht ein Panoramaröntgen aus; eine Tomographie wird angefordert, um bestimmte Fragen zu beantworten. Welche Aufnahme erforderlich ist, entscheidet die Behandlerin bzw. der Behandler unter Berücksichtigung der Untersuchungsbefunde und der geplanten Behandlung; in manchen Fällen wird zuerst ein Panoramaröntgen gemacht und anschließend nur für den verdächtigen Bereich eine Tomographie mit kleinem Aufnahmefeld angefordert. Dieses schrittweise Vorgehen hilft, unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden.

Die dentale Tomographie ist zudem von der medizinischen Computertomographie zu unterscheiden, die in Krankenhäusern eingesetzt wird. Die medizinische CT wurde für alle Körperregionen und für Weichgewebe entwickelt; die dentale Tomographie konzentriert sich auf Zahn- und Knochenstrukturen und wird in der Regel mit deutlich niedrigerer Dosis aufgenommen.

Bei welchen Behandlungen ist sie notwendig?

Eine dentale Tomographie wird angefordert, wenn zweidimensionale Röntgenbilder nicht genügend Informationen liefern und eine dreidimensionale Beurteilung die Behandlungsentscheidung verändern würde. Die wichtigsten Einsatzbereiche sind:

Implantatplanung

Vor einer Implantation werden Höhe, Breite und Dichte des Knochens, der Kieferhöhlenboden und die Lage des Kiefernervs mit der Tomographie beurteilt. Diese Informationen fließen in die Planung von Größe und Winkel des Implantats ein und zeigen, ob gegebenenfalls ein Knochenaufbau oder ein Sinuslift erforderlich ist.

Verlagerte Zähne

Erscheinen die Wurzeln unterer Weisheitszähne auf dem Panoramaröntgen nah am Kiefernerv, wird ihre Lagebeziehung mit der Tomographie geklärt. Auch die Position verlagerter Eckzähne und ihre Auswirkung auf die Wurzeln der Nachbarzähne werden mit diesem Verfahren beurteilt; diese Information ist für die kieferorthopädische Behandlungsplanung wichtig.

Wurzelbehandlung

Bei komplexen Wurzelformen, zusätzlichen Kanälen, Wurzelfrakturen, zur Klärung der tatsächlichen Ausdehnung einer Entzündung an der Wurzelspitze oder bei der Suche nach der Ursache einer erfolglosen Wurzelbehandlung kann eine Tomographie mit kleinem Aufnahmefeld hilfreich sein.

Zysten, Tumoren und Verletzungen

Sie wird eingesetzt, um die Grenzen von Läsionen im Kieferknochen und ihre Beziehung zu benachbarten Strukturen sowie Frakturen bei Gesichts- und Kieferverletzungen zu beurteilen.

Kieferorthopädie und Kiefergelenk

In der Kieferorthopädie wird sie nicht routinemäßig angefordert; in ausgewählten Situationen wie bei verlagerten Zähnen, ausgeprägten Kieferasymmetrien, geplanten chirurgischen Eingriffen oder zur Beurteilung der knöchernen Strukturen des Kiefergelenks kann sie jedoch eingesetzt werden.

Was sollte man über Strahlung und Sicherheit wissen?

Die Strahlendosis der dentalen Tomographie ist höher als beim Panoramaröntgen, aber in der Regel deutlich niedriger als bei einer medizinischen Computertomographie. Die Dosis hängt vom Gerätetyp, von der Größe des Aufnahmefelds und von den Auflösungseinstellungen ab. Aufnahmen mit kleinem Feld sind mit einer viel geringeren Dosis verbunden als Aufnahmen mit großem Feld.

In der Radiologie gilt der Grundsatz „so niedrig wie vernünftigerweise erreichbar“. Entsprechend gilt:

  • Eine Tomographie wird nur angefordert, wenn sie einen echten Beitrag zur Diagnose oder Behandlungsplanung leistet; sie wird nicht als Routineuntersuchung angefertigt.
  • Das Aufnahmefeld wird auf den benötigten Bereich begrenzt.
  • Bei Kindern wird die Notwendigkeit besonders sorgfältig abgewogen, da sie empfindlicher auf Strahlung reagieren.
  • Wo es sinnvoll ist, kann ein Schilddrüsenschutz verwendet werden.

Bei Verdacht auf eine Schwangerschaft oder bei bestehender Schwangerschaft muss dies unbedingt vor der Aufnahme mitgeteilt werden. In der Schwangerschaft wird eine dentale Tomographie nur in Situationen erwogen, die sich nicht aufschieben lassen und die Behandlung unmittelbar beeinflussen. Wenn Sie bereits Tomographieaufnahmen haben, ist es sinnvoll, diese mit Ihrer Behandlerin bzw. Ihrem Behandler zu teilen, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden.

Wie läuft die Aufnahme ab?

Die Aufnahme einer dentalen Tomographie ist ein kurzer Vorgang, der weder Spritzen noch Medikamente und keinerlei Vorbereitung erfordert. Der Ablauf ist in der Regel folgender:

  1. Vorbereitung: Metallgegenstände wie Ohrringe, Halsketten, Brillen, Haarspangen, herausnehmbarer Zahnersatz und Piercings werden abgelegt, da sie Störungen im Bild verursachen können.
  2. Positionierung: Je nach Gerätetyp stehen oder sitzen Sie und legen das Kinn auf eine Stütze. Halterungen sorgen dafür, dass sich der Kopf nicht bewegt.
  3. Aufnahme: Das Gerät dreht sich um den Kopf. Die Aufnahmezeit liegt meist zwischen einigen Sekunden und einer halben Minute. Für ein scharfes Bild ist es wichtig, sich während dieser Zeit nicht zu bewegen und nicht zu schlucken.
  4. Auswertung: Die gewonnenen dreidimensionalen Bilder werden am Computer ausgewertet, und die Behandlerin bzw. der Behandler bespricht die Befunde mit Ihnen.

Menschen mit Platzangst müssen sich keine Sorgen machen: Die meisten Geräte für die dentale Tomographie sind offen gebaut, und man liegt nicht in einer Röhre. Nach der Aufnahme können Sie sofort in Ihren Alltag zurückkehren.

Was erfährt man aus der Tomographie?

Die Tomographie macht den Behandlungsplan besser vorhersehbar. So lässt sich mit diesen Bildern zum Beispiel klären, ob der Knochen für ein Implantat ausreicht, wie nah man bei der Entfernung eines Weisheitszahns am Nerv arbeitet oder was die Ursache eines Problems an einem wurzelbehandelten Zahn ist. Dadurch kann Ihnen die Behandlerin bzw. der Behandler die Optionen und möglichen Risiken anhand konkreterer Daten erklären. Weitere Fragen zur Bildgebung und zu Behandlungsabläufen finden Sie auf unserer Seite mit häufig gestellten Fragen.

Wann sollten Sie sich in Ankara für eine Bildgebung vorstellen?

Bei Implantaten, der Entfernung verlagerter Zähne, wiederkehrenden Problemen nach Wurzelbehandlungen oder einer bemerkten Schwellung im Kiefer kann Ihre Behandlerin bzw. Ihr Behandler eine dreidimensionale Beurteilung empfehlen; welche Aufnahme nötig ist, wird nach der Untersuchung gemeinsam entschieden. In unserer Poliklinik im Park Oran Ofis in Çankaya planen wir die erforderliche Bildgebung anhand der Untersuchungsbefunde und besprechen die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen. Für einen Termin besuchen Sie bitte unsere Kontaktseite.

Häufig gestellte Fragen

Ist eine dentale Tomographie schädlich?

Die dentale Tomographie ist mit Strahlung verbunden; ihre Dosis ist jedoch in der Regel deutlich niedriger als bei einer medizinischen Computertomographie. Wird sie nur bei Bedarf und mit einem auf das Notwendige begrenzten Aufnahmefeld angefertigt, überwiegt der Informationsgewinn das mögliche Risiko.

Was ist der Unterschied zwischen dentaler Tomographie und Panoramaröntgen?

Das Panoramaröntgen zeigt alle Zähne und beide Kiefer in einem einzigen zweidimensionalen Bild. Die dentale Tomographie stellt denselben Bereich dreidimensional und in Schnittbildern dar und macht so Details wie die Breite des Knochens und die Lage von Nerven sichtbar.

Wie lange dauert eine dentale Tomographie?

Die Aufnahmezeit liegt meist zwischen einigen Sekunden und einer halben Minute. Einschließlich der Positionierung ist der gesamte Vorgang in der Regel in wenigen Minuten abgeschlossen.

Ist für ein Implantat eine Tomographie zwingend erforderlich?

Bei der Implantatplanung werden Höhe und Breite des Knochens sowie der Abstand zu Strukturen wie Nerv und Kieferhöhle mit der Tomographie beurteilt. Deshalb wird bei den meisten Implantatfällen eine Tomographie empfohlen; über die Notwendigkeit entscheidet die Behandlerin bzw. der Behandler.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Was ist eine dentale Volumentomographie (DVT)? Wann wird sie gemacht? können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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