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Wer kann ein Implantat bekommen? Voraussetzungen und Eignungsuntersuchung

Zahnärztin bespricht mit einem Patienten die Eignung für ein Zahnimplantat
In diesem Artikel 7
  1. Grundlegende Voraussetzungen für ein Implantat
  2. Gibt es eine Altersgrenze?
  3. Diabetes, Osteoporose und andere Erkrankungen
  4. Rauchen und Mundhygiene
  5. Eignungsuntersuchung
  6. Untersuchung zur Implantateignung in Ankara
  7. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Die meisten Menschen, deren Kieferwachstum abgeschlossen ist, die ausreichend Knochen und gesundes Zahnfleisch haben und deren allgemeiner Gesundheitszustand die Heilung nicht behindert, können ein Implantat bekommen. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht. Gut eingestellter Diabetes und Herzerkrankungen sind in der Regel kein Hindernis; Medikamente, die den Knochenabbau hemmen, Strahlentherapie und Rauchen werden dagegen gesondert beurteilt. Die Eignung wird durch Untersuchung und Tomografie festgestellt.

Die erste Frage vieler Menschen, die über ein Implantat als Ersatz für fehlende Zähne nachdenken, lautet: „Kann ich ein Implantat bekommen?“ Die Antwort auf die Frage, wer ein Implantat bekommen kann, hängt nicht von einem einzigen Kriterium ab; Zustand des Kieferknochens, allgemeine Gesundheit, eingenommene Medikamente, Rauchgewohnheiten und Mundpflege werden gemeinsam beurteilt. Die gute Nachricht: Heute stellen viele Allgemeinerkrankungen, solange sie unter Kontrolle sind, für sich genommen kein Hindernis für ein Implantat dar. In diesem Beitrag erläutern wir die grundlegenden Voraussetzungen für ein Implantat, die Altersgrenze, häufig gefragte Erkrankungen und den Ablauf der Eignungsuntersuchung.

Grundlegende Voraussetzungen für ein Implantat

Für ein Implantat sind im Wesentlichen ausreichend Kieferknochen, gesundes Zahnfleisch, ein allgemeiner Gesundheitszustand, der die Heilung nicht behindert, und gute Mundhygiene nötig. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, heißt das nicht immer, dass ein Implantat unmöglich ist; meist bedeutet es, dass der Mangel zuerst behoben werden muss.

  • Ausreichendes Knochenvolumen: Damit das Implantat fest im Knochen verankert werden kann, sind eine bestimmte Knochenhöhe und -breite nötig. Wurde der Zahn vor langer Zeit gezogen, kann sich der Knochen zurückgebildet haben. In diesem Fall können zusätzliche Eingriffe wie ein Knochenaufbau oder im Oberkiefer ein Sinuslift in Betracht gezogen werden.
  • Gesundes Zahnfleisch: Besteht im Mund eine aktive Zahnfleischerkrankung, muss sie vor dem Implantat behandelt werden. Andernfalls steigt das Risiko, dass sich auch um das Implantat eine Entzündung entwickelt.
  • Gut eingestellter allgemeiner Gesundheitszustand: Erkrankungen, die die Knochenheilung und die Infektionsabwehr beeinflussen, müssen unter Kontrolle sein.
  • Bereitschaft zur Mundpflege: Die Langlebigkeit eines Implantats hängt von regelmäßigem Zähneputzen, Reinigung der Zahnzwischenräume und Kontrollen ab.
  • Ausreichend Platz: Zwischen den Nachbarzähnen und den Zähnen des Gegenkiefers muss genügend Raum für das Implantat und den darauf gesetzten Zahn vorhanden sein. Sind die Nachbarzähne in die Lücke gekippt, kann zuerst eine kieferorthopädische Korrektur nötig sein.

Der letzte Punkt wird oft übersehen. In einem lange zahnlosen Bereich können sich die Nachbarzähne neigen und die Lücke verkleinern. In solchen Fällen kann vor dem Implantat eine Neupositionierung der Zähne mit Alignern oder einer festen Zahnspange infrage kommen. Informationen zu solchen vorbereitenden Behandlungen bei Erwachsenen finden Sie auf unserer Seite Invisalign für Erwachsene.

Gibt es eine Altersgrenze?

Eine obere Altersgrenze für Implantate gibt es nicht; als untere Grenze muss jedoch das Wachstum der Kieferknochen abgeschlossen sein. In einem noch wachsenden Kiefer bewegt sich ein Implantat nicht wie natürliche Zähne mit dem Wachstum mit und kann deshalb mit der Zeit hinter den Nachbarzähnen zurückbleiben. Deshalb wird ein Implantat meist in der späten Jugend oder im jungen Erwachsenenalter geplant, wenn das Wachstum abgeschlossen ist. Der genaue Zeitpunkt ist individuell verschieden; bei Bedarf wird der Wachstumsstand anhand von Röntgenaufnahmen beurteilt.

Fehlt bei Jugendlichen, deren Wachstum noch nicht abgeschlossen ist, ein Zahn, können vorübergehende Lösungen eingesetzt werden, um die Lücke bis zum Implantatzeitpunkt zu erhalten. In manchen Fällen kann eine kieferorthopädische Behandlung die Lücke schließen und ein Implantat ganz überflüssig machen oder den Platz für ein Implantat vorbereiten.

Bei älteren Menschen ist nicht das kalendarische Alter entscheidend, sondern der allgemeine Gesundheitszustand und die Knochenstruktur. Auch Menschen in ihren 70ern und 80ern mit geeignetem Gesundheitszustand können Implantate erhalten. Vor allem bei Trägerinnen und Trägern von Vollprothesen kann die Fixierung der Prothese mit Implantaten den Kau- und Sprechkomfort deutlich verbessern.

Diabetes, Osteoporose und andere Erkrankungen

Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Osteoporose und Herzerkrankungen schließen ein Implantat in den meisten Fällen nicht aus; wichtig ist, dass die Erkrankung unter Kontrolle ist und die eingenommenen Medikamente beurteilt werden. Dabei ist die Abstimmung zwischen Zahnärztin bzw. Zahnarzt und den anderen behandelnden Ärztinnen und Ärzten sehr wichtig.

Diabetes

Bei Menschen mit gut eingestelltem Blutzucker kann der Implantaterfolg ähnlich sein wie bei Menschen ohne Diabetes. Bei schlecht eingestelltem Diabetes kann sich die Heilung dagegen verzögern, und das Infektionsrisiko steigt. Deshalb werden vor dem Implantat die Blutzuckerwerte überprüft; bei Bedarf wird die Behandlung aufgeschoben, bis der Blutzucker eingestellt ist.

Osteoporose und Knochenmedikamente

Knochenschwund allein ist kein Hindernis für ein Implantat. Besondere Aufmerksamkeit erfordern vielmehr knochenabbauhemmende Medikamente, die bei Osteoporose oder manchen Krebsbehandlungen eingesetzt werden. Diese Medikamente können, vor allem bei intravenöser Gabe und hoher Dosierung, zu Heilungsstörungen im Kieferknochen führen. Wenn Sie ein solches Medikament einnehmen oder früher eingenommen haben, sollten Sie dies bei der Untersuchung unbedingt angeben; die Entscheidung über ein Implantat wird gemeinsam mit der zuständigen Ärztin bzw. dem zuständigen Arzt getroffen.

Andere Situationen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Blutverdünner: In den meisten Fällen ist ein Implantat möglich. Ob Blutverdünner abgesetzt oder umgestellt werden müssen, entscheidet ausschließlich die Ärztin bzw. der Arzt, die bzw. der das Medikament verordnet hat.
  • Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich: Im bestrahlten Knochen kann die Heilungsfähigkeit eingeschränkt sein; das Risiko wird ausführlich beurteilt.
  • Immunsuppressive Behandlungen: Im Hinblick auf Heilung und Infektionsrisiko wird gemeinsam mit der zuständigen Ärztin bzw. dem zuständigen Arzt geplant.
  • Schwangerschaft: Geplante Implantatchirurgie wird in der Regel auf die Zeit nach der Geburt verschoben.
  • Zähnepressen und -knirschen: Dies kann das Implantat und den darauf sitzenden Zahnersatz übermäßig belasten; Schutzmaßnahmen wie eine Aufbissschiene für die Nacht können geplant werden.

Rauchen und Mundhygiene

Rauchen ist einer der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren, die das Einwachsen des Implantats in den Knochen und den langfristigen Erfolg beeinträchtigen. Bei Raucherinnen und Rauchern verlangsamt sich die Knochenheilung, und das Risiko von Entzündung und Knochenabbau um das Implantat steigt. Deshalb wird Menschen, bei denen ein Implantat geplant ist, empfohlen, mit dem Rauchen aufzuhören oder zumindest vor und nach dem Eingriff eine Pause einzulegen. Rauchen schließt ein Implantat nicht kategorisch aus; man sollte sich des Risikos jedoch bewusst sein und offen mit der Ärztin bzw. dem Arzt darüber sprechen.

Die Mundhygiene ist einer der wichtigsten Faktoren für die Lebensdauer eines Implantats. Ein Implantat bekommt keine Karies, aber das umgebende Zahnfleisch und der Knochen werden von bakterieller Plaque angegriffen. Bei Menschen mit unzureichender Mundpflege treten Entzündungen um das Implantat häufiger auf. Deshalb gelten der Abschluss einer Zahnfleischbehandlung und das Einüben von Gewohnheiten beim Zähneputzen und bei der Reinigung der Zwischenräume vor dem Implantat als Teil der Behandlung.

Eignungsuntersuchung

Ob Sie für ein Implantat geeignet sind, wird bei einer Eignungsuntersuchung festgestellt, bei der intraorale Untersuchung, Krankengeschichte und bildgebende Verfahren gemeinsam beurteilt werden. Diese Untersuchung umfasst in der Regel folgende Schritte:

  1. Krankengeschichte: Frühere und bestehende Erkrankungen, eingenommene Medikamente, Allergien sowie Rauch- und Alkoholgewohnheiten werden erfragt.
  2. Intraorale Untersuchung: Zahnlose Bereiche, Zahnfleischgesundheit, Zustand der verbliebenen Zähne, Bissbeziehung und Anzeichen von Zähnepressen werden beurteilt.
  3. Röntgen und dreidimensionale Bildgebung: Eine Panoramaaufnahme verschafft einen Überblick. Um das Knochenvolumen und die Lage von Strukturen wie Nerven und Kieferhöhle genau zu sehen, wird oft eine digitale Volumentomografie (DVT) angefordert.
  4. Bei Bedarf Laborwerte und ärztliche Stellungnahme: Bei manchen Erkrankungen wie Diabetes oder Zuständen, die die Blutgerinnung beeinflussen, können Blutuntersuchungen und eine Stellungnahme der zuständigen Ärztin bzw. des zuständigen Arztes angefordert werden.
  5. Behandlungsplan: Anzahl und Position der Implantate, die Notwendigkeit zusätzlicher Eingriffe, der voraussichtliche Ablauf und alternative Optionen werden mit der Patientin bzw. dem Patienten besprochen.

Wird ein Implantat am Ende der Eignungsuntersuchung nicht als geeignet beurteilt oder ein Aufschub empfohlen, werden auch Alternativen wie Brücken oder herausnehmbare Prothesen besprochen. Die Kosten werden nach Untersuchung und Planung schriftlich mitgeteilt. Weitere häufige Fragen zu Implantaten finden Sie auf unserer Seite Häufig gestellte Fragen.

Untersuchung zur Implantateignung in Ankara

Wenn Sie ein Implantat für Ihre fehlenden Zähne in Erwägung ziehen, aber wegen Ihres Gesundheitszustands oder Ihrer Knochenstruktur zögern, erhalten Sie die zuverlässigsten Informationen durch eine Untersuchung. In unserer Poliklinik im Park Oran Ofis an der Kudüs Caddesi in Çankaya werden Ihre Krankengeschichte und Ihre Bildgebungsbefunde gemeinsam beurteilt; ist ein Implantat nicht geeignet, werden Ihnen auch die anderen Optionen offen erläutert.

Häufig gestellte Fragen

Kann jemand mit wenig Knochen ein Implantat bekommen?

Ist zu wenig Knochen vorhanden, lässt sich ein Implantat in den meisten Fällen durch Verfahren wie Knochenaufbau, Sinuslift oder die Wahl von Implantaten anderer Größe ermöglichen. Welches Verfahren geeignet ist, wird nach der Untersuchung der Knochenstruktur mit dreidimensionaler Bildgebung festgelegt. In manchen Fällen kann ein zusätzlicher Eingriff die Behandlungsdauer verlängern.

Können Diabetikerinnen und Diabetiker ein Implantat bekommen?

Bei Menschen mit Diabetes und gut eingestelltem Blutzucker ist ein Implantat in den meisten Fällen möglich. Bei schlecht eingestelltem Diabetes kann sich die Heilung verzögern, und das Infektionsrisiko steigt. Deshalb werden vor dem Implantat die aktuellen Blutzuckerwerte beurteilt.

Welches Alter ist für ein Implantat geeignet?

Grundvoraussetzung für ein Implantat ist, dass das Wachstum der Kieferknochen abgeschlossen ist; das ist meist in der späten Jugend oder im jungen Erwachsenenalter der Fall. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht. Bei älteren Menschen sind der allgemeine Gesundheitszustand und die Knochenstruktur entscheidend.

Bekommen Raucherinnen und Raucher ein Implantat?

Rauchen schließt ein Implantat nicht kategorisch aus, erhöht jedoch das Risiko für das Einwachsen in den Knochen und den langfristigen Erfolg. Deshalb wird empfohlen, mit dem Rauchen aufzuhören oder zumindest vor und nach dem Eingriff eine Pause einzulegen. Ihr persönliches Risiko wird bei der Untersuchung ausführlich besprochen.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Wer kann ein Implantat bekommen? Voraussetzungen und Eignungsuntersuchung können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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