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Kieferorthopädie

Wie wird eine feste Zahnspange eingesetzt? Der Ablauf Schritt für Schritt

Kieferorthopädin klebt Brackets für eine feste Zahnspange auf die Zähne
In diesem Artikel 8
  1. Welche Vorbereitungen erfolgen vor dem Einsetzen der Zahnspange?
  2. Wie werden die Brackets auf die Zähne geklebt?
  3. Wie werden Draht und Gummis eingesetzt?
  4. Gibt es in den ersten Tagen Schmerzen und wie gelingt die Eingewöhnung?
  5. Wie oft finden Kontrolltermine statt?
  6. Kann man statt einer festen Zahnspange Aligner wählen?
  7. Wann sollten Sie sich in Ankara wegen einer Zahnspange untersuchen lassen?
  8. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Beim Einsetzen einer festen Zahnspange werden die Zähne zuerst gereinigt und getrocknet, danach werden ihre Oberflächen kurz mit einem Gel vorbereitet. Die Brackets werden mit einem speziellen Kleber auf die Zähne gesetzt und mit Licht ausgehärtet, anschließend wird der Bogendraht mit Gummiringen oder Klappen an den Brackets befestigt. Der Eingriff erfordert keine Betäubung und dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Die Empfindlichkeit der ersten Tage lässt bei den meisten Menschen innerhalb einer Woche nach.

Viele Menschen, die sich für eine Behandlung mit fester Zahnspange entschieden haben, fragen sich zuerst, was genau beim Termin zum Einsetzen passiert. Die kurze Antwort auf die Frage, wie eine feste Zahnspange eingesetzt wird, lautet: Die Zähne werden gereinigt und getrocknet, ihre Oberflächen zum Kleben vorbereitet, die Brackets einzeln mit einem speziellen Kleber platziert und mit Licht ausgehärtet; anschließend wird der Bogendraht an den Brackets befestigt. Der Eingriff kommt ohne Spritze aus und ist in den meisten Fällen nach ein bis zwei Stunden abgeschlossen. Im Folgenden beschreiben wir Schritt für Schritt die Sitzung zum Einsetzen, die Vorbereitung davor und worauf Sie in den ersten Wochen achten sollten.

Welche Vorbereitungen erfolgen vor dem Einsetzen der Zahnspange?

Vor dem Einsetzen der Zahnspange wird die Mundgesundheit kontrolliert, es werden Unterlagen für die Behandlungsplanung erstellt und bei Bedarf Karies, Zahnstein oder Zahnfleischprobleme behandelt. Ein gesunder Ausgangszustand ist nötig, damit die Brackets gut haften und die Mundgesundheit während der gesamten Behandlung erhalten bleibt.

In dieser Phase wird in der Regel Folgendes gemacht:

  • Untersuchung und Unterlagen: Panorama- und seitliche Schädelröntgenaufnahmen (FRS), Fotos im Mund und vom Gesicht werden angefertigt; außerdem wird ein Abdruck oder ein digitaler Scan der Zähne erstellt.
  • Behandlungsplanung: Die Kieferorthopädin legt fest, in welche Richtung sich die Zähne bewegen sollen und ob Zahnextraktionen oder zusätzliche Apparaturen nötig sind.
  • Vorbehandlungen: Vorhandene Karies wird gefüllt, Zahnstein entfernt und eine Zahnfleischentzündung behandelt.
  • Separiergummis: Sollen an den hinteren Backenzähnen Bänder angebracht werden, werden einige Tage vorher kleine Separiergummis zwischen die Zähne gesetzt, um Platz für das Band zu schaffen.

Wenn Sie Ihre Zähne vor dem Termin besonders sorgfältig putzen und vorher eine leichte Mahlzeit essen, verläuft die Sitzung angenehmer.

Wie werden die Brackets auf die Zähne geklebt?

Die Brackets werden mit einem speziellen kieferorthopädischen Kleber auf der Vorderfläche des Zahns befestigt und mit blauem Licht in wenigen Sekunden ausgehärtet; dafür muss weder gebohrt noch betäubt werden. Die Sitzung verläuft in folgender Reihenfolge:

  1. Offenhalten des Mundes: Ein weicher Wangenhalter wird eingesetzt, der Lippen und Wangen von den Zähnen fernhält. So bleiben die Zähne trocken, und das Arbeitsfeld ist gut sichtbar.
  2. Reinigung der Oberfläche: Die Vorderflächen der Zähne werden mit einer speziellen Paste poliert, um Plaque und Oberflächenverschmutzungen zu entfernen.
  3. Vorbereitung der Oberfläche: Auf die Fläche, auf die das Bracket kommt, wird kurz ein saures Gel aufgetragen. Dieses Gel erzeugt mikroskopisch kleine Rauigkeiten im Zahnschmelz, damit der Kleber besser haftet. Danach wird gründlich mit Wasser abgespült und getrocknet.
  4. Auftragen des Haftvermittlers: Auf die vorbereitete Fläche wird eine dünne Schicht Haftvermittler aufgetragen.
  5. Positionieren des Brackets: Jedes Bracket, auf dessen Unterseite Kleber aufgetragen wurde, wird in der im Behandlungsplan festgelegten Höhe und Neigung auf den Zahn gesetzt. Dieser Schritt ist für den Behandlungserfolg sehr wichtig, denn die Position des Brackets bestimmt, wohin sich der Zahn bewegt.
  6. Entfernen von Überschüssen und Aushärten: Überschüssiger Kleber rund um das Bracket wird entfernt, danach wird jedes Bracket mit der Polymerisationslampe ausgehärtet.

In manchen Kliniken werden die Brackets zunächst auf einem Modell positioniert und mit einer Übertragungsschiene gemeinsam auf die Zähne übertragen; dies nennt man indirektes Kleben. Welche Technik verwendet wird, hängt von der Vorliebe der Kieferorthopädin und vom Fall ab. An den hinteren Backenzähnen können statt Brackets auch Metallbänder verwendet werden, die den Zahn umschließen; sie werden in dem durch die Separiergummis geschaffenen Raum mit Zement befestigt.

Wie werden Draht und Gummis eingesetzt?

Nachdem die Brackets angebracht sind, wird der Bogendraht, der die Zähne bewegt, durch die Schlitze der Brackets geführt und mit kleinen Gummis oder der eigenen Klappe des Brackets fixiert. Zu Beginn der Behandlung werden meist dünne, flexible Nickel-Titan-Drähte mit thermischem Formgedächtnis verwendet. Diese Drähte üben eine geringe, aber kontinuierliche Kraft aus und sorgen für die erste Ausrichtung der Zähne.

Für die Befestigung des Drahts gibt es zwei grundlegende Methoden:

  • Ligaturgummis: kleine farbige oder transparente Ringe, die um jedes Bracket gelegt werden. Sie werden bei den Kontrollterminen erneuert.
  • Selbstligierende Brackets: Sie haben eine kleine Klappe, die den Draht hält, und benötigen keine zusätzlichen Gummis.

Die Drahtenden werden hinter dem letzten Zahn gekürzt und so gestaltet, dass sie nicht in die Wange stechen. In späteren Behandlungsphasen werden dickere und steifere Drähte eingesetzt; bei Bedarf kommen Gummizüge zwischen Ober- und Unterkiefer, Gummiketten oder Federn hinzu. Wie und wie lange diese Zusatzteile verwendet werden, wird Ihnen bei jeder Kontrolle gesondert erklärt.

Am Ende der Sitzung erhalten Sie Informationen zur Pflege der Zahnspange, zur Putztechnik, zur Verwendung von kieferorthopädischem Wachs und zu Lebensmitteln, die Sie meiden sollten. Wenn Sie sich diese Hinweise notieren, fallen Ihnen die ersten Tage leichter.

Gibt es in den ersten Tagen Schmerzen und wie gelingt die Eingewöhnung?

In den ersten Tagen nach dem Einsetzen der Zahnspange sind Druck, ein Ziehen in den Zähnen und Empfindlichkeit beim Kauen sehr häufig; bei den meisten Menschen lässt dieses Gefühl innerhalb von etwa einer Woche deutlich nach. Die Empfindlichkeit ist die natürliche Reaktion des umgebenden Gewebes auf die Kraft, die auf die Zähne wirkt.

Folgende Tipps helfen, diese Zeit angenehmer zu gestalten:

  • Weiche Kost: Bevorzugen Sie Lebensmittel, die wenig Kauen erfordern, wie Suppe, Joghurt, Püree, Eier oder Nudeln.
  • Kieferorthopädisches Wachs: Legen Sie ein kleines Stück Wachs auf ein Bracket, das an Wange oder Lippe reibt, um die Reizung zu verringern.
  • Spülen mit Salzwasser: Das Ausspülen mit lauwarmem Salzwasser kann die Heilung kleiner Wunden im Mund unterstützen.
  • Schmerzmittel: Fragen Sie bei Bedarf Ihre Kieferorthopädin oder in der Apotheke nach, welches Schmerzmittel Sie verwenden können.

Die Wangeninnenseiten gewöhnen sich innerhalb weniger Wochen an die Brackets, und die Reizung nimmt ab. Beim Sprechen kann in den ersten Tagen ein leichter Unterschied spürbar sein, der aber meist schnell vergeht.

Welche Lebensmittel sollte man meiden?

Harte, klebrige und stark zu kauende Lebensmittel können dazu führen, dass sich Brackets lösen oder der Draht verbiegt. Geröstete Kichererbsen, Haselnüsse, Mais, Kaugummi, Karamell, harte Bonbons und Eis sollten deshalb während der gesamten Behandlung eingeschränkt werden. Hartes Obst und Gemüse wie Äpfel oder Karotten können in kleine Stücke geschnitten gegessen werden, statt hineinzubeißen.

Wie oft finden Kontrolltermine statt?

Bei der Behandlung mit fester Zahnspange finden Kontrolltermine in der Regel alle vier bis acht Wochen statt; dabei wird der Fortschritt beurteilt, die Drähte werden gewechselt oder angepasst und die Gummis erneuert. Der Kontrollabstand kann je nach Behandlungsphase und verwendetem System variieren.

Bei einem typischen Kontrolltermin:

  • wird geprüft, wie weit sich die Zähne planmäßig bewegt haben.
  • wird bei Bedarf auf den nächststärkeren Draht gewechselt oder der vorhandene Draht gebogen.
  • werden Ligaturgummis und gegebenenfalls Gummizüge erneuert.
  • wird die Mundhygiene beurteilt, und Ihnen werden Stellen gezeigt, an denen das Putzen zu kurz kommt.

An den Tagen, an denen der Draht angepasst wird, kann eine ähnliche, meist aber leichtere Empfindlichkeit auftreten wie in den ersten Tagen. Löst sich zwischen den Terminen ein Bracket, sticht der Draht oder lockert sich ein Teil, sollten Sie sich an die Klinik wenden, ohne bis zum nächsten Termin zu warten.

Kann man statt einer festen Zahnspange Aligner wählen?

Bei vielen kieferorthopädischen Problemen kommen auch Aligner als Alternative zur festen Zahnspange in Betracht; sie sind jedoch nicht für jeden Fall geeignet, und die Entscheidung fällt nach der Untersuchung. Da Aligner herausnehmbar sind, erleichtern sie Essen und Zähneputzen, müssen aber 20–22 Stunden am Tag getragen werden. Brackets wirken dagegen ununterbrochen, unabhängig davon, wie konsequent die Patientin oder der Patient mitarbeitet. Die Unterschiede zwischen beiden Methoden können Sie in unserem Beitrag Aligner oder feste Zahnspange? vergleichen.

Wann sollten Sie sich in Ankara wegen einer Zahnspange untersuchen lassen?

Wenn Sie Engstände, eine Bissfehlstellung oder Schwierigkeiten beim Kauen bemerken, ist eine kieferorthopädische Untersuchung der erste Schritt, um herauszufinden, welche Behandlung zu Ihnen passt. In unserer Klinik in Çankaya Oran direkt neben dem Panora Einkaufszentrum beurteilt die Fachzahnärztin für Kieferorthopädie Funda Pekyılmaz Sarıkaya Ihre Unterlagen und erläutert Ihnen die Optionen zwischen Bracket-Behandlung und Alignern sowie die für Sie geltenden Einzelheiten des Einsetzens.

Häufig gestellte Fragen

Bekommt man beim Einsetzen der Zahnspange eine Spritze?

Da das Kleben der Brackets an der Zahnoberfläche erfolgt, ist in der Regel keine Betäubung nötig. Es kann etwas ermüdend sein, den Mund während der Sitzung lange offen zu halten. An Zähnen, die ein Band erhalten, kann kurz ein Druckgefühl auftreten.

Wie lange dauert das Einsetzen einer festen Zahnspange?

Das Anbringen der Brackets in beiden Kiefern ist in den meisten Fällen nach ein bis zwei Stunden abgeschlossen. Die Dauer kann je nach Zahl der Brackets, der Verwendung von Bändern und der angewandten Technik variieren.

Was soll ich tun, wenn sich ein Bracket löst?

Ein gelöstes Bracket kann lose auf dem Draht sitzen oder ganz herausfallen. Bewahren Sie das Teil auf und vereinbaren Sie über die Klinik einen neuen Termin. Wenn etwas sticht, können Sie sich vorübergehend mit kieferorthopädischem Wachs Erleichterung verschaffen.

Wann kann ich nach dem Einsetzen der Zahnspange wieder normal essen?

In den ersten Tagen wird weiche Kost empfohlen; sobald die Empfindlichkeit nachlässt, können Sie zur normalen Ernährung übergehen. Harte, klebrige und stark zu kauende Lebensmittel sollten Sie jedoch während der gesamten Behandlung meiden, um die Brackets zu schützen.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Wie wird eine feste Zahnspange eingesetzt? Der Ablauf Schritt für Schritt können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden Kieferorthopädie, Invisalign-Aligner, digitaler iTero-Intraoralscan und allgemeine Zahnmedizin.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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