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Internes Bleaching: Aufhellung wurzelbehandelter Zähne von innen

Einzelner dunkel verfärbter Frontzahn vor dem internen Bleaching
In diesem Artikel 7
  1. Was ist internes Bleaching?
  2. Warum verfärbt sich ein wurzelbehandelter Zahn?
  3. Wie läuft das interne Bleaching ab?
  4. Wie dauerhaft sind die Ergebnisse des internen Bleachings?
  5. Welche Alternativen zum internen Bleaching gibt es?
  6. Wann sollten Sie mit einem dunkel gewordenen Zahn in die Praxis kommen?
  7. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Beim internen Bleaching (Endo-Bleaching) wird ein Bleichmittel in die Pulpakammer eines wurzelbehandelten, von innen verfärbten Zahns eingebracht, um den Zahn von innen aufzuhellen. Meist erfolgt dies in einigen Sitzungen, wobei das Mittel im Abstand von einigen Tagen erneuert wird; ist die gewünschte Farbe erreicht, wird der Zahn mit einer dauerhaften Füllung verschlossen. Bei den meisten Menschen bleibt die Farbe lange erhalten; dunkelt der Zahn mit der Zeit nach, kann der Vorgang wiederholt werden.

Wenn ein einzelner Zahn beim Lächeln deutlich dunkler wirkt als die übrigen, stört das besonders im Frontzahnbereich. Diese Verfärbung hängt oft damit zusammen, dass der Zahn früher einen Schlag abbekommen hat oder wurzelbehandelt wurde, und lässt sich mit klassischen, auf die Außenfläche angewandten Bleaching-Methoden oft nicht ausreichend aufhellen. Internes Bleaching ist eine Methode, bei der wurzelbehandelte, von innen verfärbte Zähne aufgehellt werden, indem das Bleichmittel direkt in den Zahn eingebracht wird. In diesem Beitrag erklären wir, warum sich ein wurzelbehandelter Zahn verfärbt, wie der Eingriff abläuft, wie dauerhaft die Ergebnisse sein können und wann andere Optionen in Betracht kommen.

Was ist internes Bleaching?

Internes Bleaching ist eine Aufhellungsmethode, bei der ein Bleichmittel in das Innere eines wurzelbehandelten Zahns, also in die Pulpakammer, in der sich früher das Nervengewebe befand, eingebracht wird, um den Zahn von innen aufzuhellen. Es wird auch als Endo-Bleaching, Einzelzahnaufhellung oder innere Aufhellung bezeichnet.

Beim externen Bleaching wird das Gel auf die Zahnoberfläche aufgetragen; es ist wirksam, wenn die Verfärbung von außen stammt. Bei wurzelbehandelten Zähnen liegt die Ursache der Verdunkelung dagegen im Zahninneren: Die färbenden Stoffe haben sich in der als Dentin bezeichneten Zwischenschicht eingelagert. Da internes Bleaching das Bleichmittel genau an diese Quelle bringt, erzielt es bei solchen Verfärbungen meist ein wirksameres Ergebnis. Die Methode kann nur bei Zähnen angewandt werden, deren Wurzelkanalbehandlung abgeschlossen und deren Wurzelfüllung intakt ist.

Warum verfärbt sich ein wurzelbehandelter Zahn?

Die häufigsten Ursachen für die Verfärbung eines wurzelbehandelten Zahns sind Blut- und Gewebezerfallsprodukte, die beim Absterben des Nervs durch Verletzung oder Karies frei werden und sich im Dentin einlagern, sowie bestimmte Materialien der Wurzelkanalbehandlung, die mit der Zeit abfärben.

  • Verletzung und innere Blutung: Ein Schlag auf den Zahn kann eine Blutung in der Pulpa verursachen. Stoffe, die beim Abbau der Blutpigmente entstehen, dringen in die Dentinkanälchen ein und färben den Zahn grau, braun oder schwärzlich.
  • Abgestorbenes Nervengewebe: Gewebereste, die in der Pulpakammer, vor allem in den oberen Ausbuchtungen, nicht entfernt wurden, können mit der Zeit dunkel werden.
  • Materialien der Wurzelkanalbehandlung: Manche Wurzelkanalpasten, Medikamente und Füllungsmaterialien können die Zahnfarbe verändern, wenn sie im Kronenbereich verbleiben.
  • Metallstift und Amalgam: In den Zahn eingebrachte Metallteile oder Amalgamfüllungen können durch dünne Zahnwände grau hindurchscheinen.
  • Veränderung der Zahnstruktur: Bei wurzelbehandelten Zähnen kann sich die Dentinstruktur mit der Zeit verändern, sodass der Zahn Licht anders reflektiert.

Eine veränderte Zahnfarbe bedeutet nicht immer, dass der Zahn wurzelbehandelt wurde. Bei einem Zahn, der einen Schlag abbekommen hat, aber noch nicht behandelt wurde, kann eine Verdunkelung ein Zeichen dafür sein, dass der Nerv abgestorben ist. Deshalb sollte der Zahn bei einer Verfärbung zunächst mit Röntgen- und Vitalitätstests beurteilt werden. Ist eine Wurzelkanalbehandlung nötig, kann das Bleaching erst danach geplant werden.

Wie läuft das interne Bleaching ab?

Internes Bleaching erfolgt meist in einigen Sitzungen: Das Bleichmittel wird in den Zahn eingebracht, mit einer provisorischen Füllung verschlossen und im Abstand von einigen Tagen erneuert. Da man während der Einwirkzeit des Mittels seinem Alltag nachgehen kann, ist dieses verbreitete Vorgehen auch als „Walking Bleach“ bekannt.

  1. Beurteilung: Anhand eines Röntgenbilds wird geprüft, ob die Wurzelfüllung ausreichend und dicht ist und an der Wurzelspitze keine Infektion vorliegt. Die Ausgangsfarbe wird dokumentiert.
  2. Öffnen des Zahns: Die alte Füllung an der Rückseite des Zahns wird entfernt, die Pulpakammer gereinigt und färbende Rückstände werden beseitigt.
  3. Schutzbarriere: Der obere Teil der Wurzelfüllung wird bis etwas unterhalb des Zahnfleischniveaus abgetragen und mit einem schützenden Barrierematerial abgedeckt. Dieser Schritt ist entscheidend, damit das Bleichmittel nicht auf die Wurzeloberfläche und in das umliegende Gewebe gelangt.
  4. Einbringen des Bleichmittels: Ein geeignetes Bleichmittel wird in die Pulpakammer gegeben und der Zugang mit einer dichten provisorischen Füllung verschlossen.
  5. Erneuerungssitzungen: Im Abstand von einigen Tagen bis zu einer Woche wird der Zahn kontrolliert; ist die gewünschte Farbe nicht erreicht, wird das Mittel erneuert. Meist reichen einige Sitzungen aus.
  6. Dauerhafte Füllung: Nachdem die gewünschte Farbe erreicht ist, wird meist eine Weile gewartet, damit die vorübergehende Wirkung des Bleichmittels auf die Klebefähigkeit des Zahns nachlässt. Danach wird der Zahn mit einer farblich passenden Kompositfüllung verschlossen.

Da der Eingriff von innen erfolgt und kein Nervengewebe vorhanden ist, verursacht er in der Regel keine Empfindlichkeit. In manchen Fällen kann das interne Bleaching zusammen mit einem externen Bleaching geplant werden, um auch die übrigen Zähne aufzuhellen.

Mögliche Risiken

Fachgerecht durchgeführt gilt internes Bleaching als sichere Methode. In seltenen Fällen wurde ein Abbau der Wurzeloberfläche im Zahnhalsbereich (externe zervikale Resorption) berichtet; eine sorgfältig gelegte Schutzbarriere und der Verzicht auf starke Wärmeanwendung sind wichtig, um dieses Risiko zu verringern. Da wurzelbehandelte Zähne spröder sein können, berücksichtigt die Zahnärztin oder der Zahnarzt bei der Planung auch die verbliebene Zahnsubstanz.

Wie dauerhaft sind die Ergebnisse des internen Bleachings?

Die durch internes Bleaching erzielte Farbe bleibt bei den meisten Menschen lange erhalten; mit der Zeit kann jedoch ein gewisses Nachdunkeln auftreten, und der Vorgang kann dann bei Bedarf wiederholt werden. Die Haltbarkeit hängt von der Ursache der Verfärbung, der Dichtigkeit der Füllung und den Gewohnheiten ab.

  • Dichtigkeit der Füllung: Wird die Füllung, die den Zugang verschließt, mit der Zeit undicht, kann es zu einer erneuten Verfärbung kommen. Daher ist es wichtig, die Füllung regelmäßig kontrollieren zu lassen.
  • Ursache der Verfärbung: Durch Blut verursachte Verdunkelungen sprechen meist gut an, während manche durch Metall verursachte Verfärbungen weniger auf Bleaching reagieren.
  • Lebensstil: Färbende Stoffe wie Tee, Kaffee, Rotwein und Zigaretten verursachen auch Verfärbungen an der Außenfläche des Zahns.

Wie erfolgreich das Ergebnis sein wird, lässt sich vorab nicht sicher sagen; nach Beurteilung der Ausgangsfarbe und der Ursache der Verfärbung werden Sie über realistische Erwartungen informiert.

Welche Alternativen zum internen Bleaching gibt es?

Reicht internes Bleaching nicht aus, ist ein Großteil des Zahns durch Füllung oder Bruch verloren gegangen oder spricht die Verfärbung nicht auf Bleaching an, können Alternativen wie Komposit-Veneers, Keramik-Veneers oder Vollkronen in Betracht gezogen werden.

  • Keramik-Veneers: Keramikschalen, die nach Abtragen einer dünnen Schicht an der Zahnvorderseite aufgeklebt werden. Bei leichten bis mittleren Verdunkelungen können sie eine ästhetische Lösung bieten; bei sehr dunklen Zähnen kann jedoch eine dickere Schale nötig sein, um die Farbe vollständig abzudecken.
  • Komposit-Veneers: Dabei wird zahnfarbenes Kunstharz direkt auf der Zahnoberfläche modelliert. Es wird weniger Zahnsubstanz abgetragen, doch das Material kann sich mit der Zeit verfärben und Pflege erfordern.
  • Vollkrone: Bei wurzelbehandelten Zähnen mit großem Substanzverlust und hohem Bruchrisiko korrigiert sie die Farbe und stärkt zugleich den Zahn.

In vielen Fällen ist es ein schonenderer Ansatz, vor diesen Optionen, die mehr Substanzabtrag erfordern, zunächst ein internes Bleaching zu versuchen. Zudem kann ein vorangehendes internes Bleaching bei geplanten Veneers oder Kronen die darunterliegende Zahnfarbe aufhellen und so eine dünnere, natürlicher wirkende Restauration ermöglichen. Weitere häufige Fragen zu ästhetischen Behandlungen finden Sie auf unserer Seite Häufig gestellte Fragen.

Wann sollten Sie mit einem dunkel gewordenen Zahn in die Praxis kommen?

Wenn Sie bemerken, dass sich die Farbe eines Zahns von den übrigen unterscheidet, vor allem wenn dieser Zahn früher einen Schlag abbekommen hat, ist eine Untersuchung wichtig, um zu klären, ob es sich um ein ästhetisches Problem oder um eine Veränderung durch einen abgestorbenen Nerv handelt. In unserer Poliklinik in Oran, Çankaya, wird der Zahn mit Röntgen und Tests beurteilt, der Zustand der Wurzelkanalbehandlung geprüft, und die Unterschiede zwischen internem Bleaching und anderen ästhetischen Optionen werden Ihnen offen erklärt.

Häufig gestellte Fragen

Verursacht internes Bleaching Empfindlichkeit?

Da der Eingriff im Inneren eines wurzelbehandelten Zahns ohne Nervengewebe erfolgt, verursacht er in der Regel keine Empfindlichkeit. Fällt zwischen den Sitzungen die provisorische Füllung heraus oder bemerken Sie Schmerzen am Zahn, sollten Sie sich in der Praxis melden.

Kann ein nicht wurzelbehandelter Zahn intern gebleicht werden?

Nein, internes Bleaching wird nur bei Zähnen mit abgeschlossener Wurzelkanalbehandlung angewandt. Bei einem Zahn, der nach einem Schlag dunkel geworden, aber nicht behandelt ist, wird zunächst die Vitalität des Nervs beurteilt. Bei Bedarf wird das Bleaching nach der Wurzelkanalbehandlung geplant.

Wie viele Sitzungen dauert internes Bleaching?

Meist reichen einige Sitzungen aus; das Mittel wird in der Regel im Abstand von einigen Tagen bis zu einer Woche erneuert. Die Anzahl der Sitzungen hängt von der Stärke der Verfärbung und dem Ansprechen des Zahns ab.

Dunkelt der Zahn nach internem Bleaching wieder nach?

Mit der Zeit kann ein gewisses Nachdunkeln auftreten. Eine dichte Füllung und weniger färbende Gewohnheiten helfen, die Farbe zu erhalten. Bei Bedarf kann der Vorgang wiederholt werden.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Internes Bleaching: Aufhellung wurzelbehandelter Zähne von innen können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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