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Kinderzahngesundheit

Mund- und Zahnpflege bei Babys: Ratgeber von 0 bis 2 Jahren

Mutter putzt ihrem Baby die ersten Milchzähne mit einer weichen Babyzahnbürste
In diesem Artikel 8
  1. Wie pflegt man den Mund, bevor die Zähne durchbrechen?
  2. Die ersten Zähne: Wie wählt man Zahnbürste und Zahnpasta?
  3. Warum verfärben sich Babyzähne?
  4. Wie wirken sich Fläschchen- und Schnullergewohnheiten auf die Zähne aus?
  5. Worauf sollte man während des Zahnens achten?
  6. Wann sollte die erste zahnärztliche Kontrolle stattfinden?
  7. Wann sollten Sie in Ankara einen Termin für die erste Kontrolle Ihres Babys vereinbaren?
  8. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Die Zahnpflege bei Babys beginnt schon vor dem ersten Zahn, indem das Zahnfleisch mit einer sauberen, feuchten Mullkompresse abgewischt wird. Sobald der erste Zahn sichtbar ist, wird empfohlen, zweimal täglich mit einer weichen Babyzahnbürste und einer reiskorngroßen Menge fluoridhaltiger Zahnpasta zu putzen. Das Baby nicht mit dem Fläschchen einschlafen zu lassen, verringert das Kariesrisiko. Die erste zahnärztliche Kontrolle sollte mit dem Durchbruch des ersten Zahns oder spätestens um den ersten Geburtstag herum erfolgen.

Die Mundgesundheit von Babys beginnt viel früher, als die meisten Eltern denken. Die Reinigung des Zahnfleischs, bevor die Milchzähne überhaupt sichtbar sind, die richtige Wahl von Zahnbürste und Zahnpasta mit dem ersten Zahn sowie Gewohnheiten rund um Fläschchen und Schnuller wirken sich später direkt auf die Gesundheit der Milchzähne und der bleibenden Zähne aus. Zahnpflege bei Babys besteht im Grunde darin, einige einfache Gewohnheiten regelmäßig umzusetzen. In diesem Ratgeber erklären wir Schritt für Schritt, worauf Sie von der Geburt bis zum zweiten Lebensjahr in jeder Phase achten sollten.

Wie pflegt man den Mund, bevor die Zähne durchbrechen?

Vor dem Zahndurchbruch besteht die Mundpflege beim Baby darin, das Zahnfleisch ein- bis zweimal täglich sanft mit einer sauberen, mit lauwarmem Wasser angefeuchteten Mullkompresse oder einem weichen Mulltuch abzuwischen. Am einfachsten geschieht das nach dem Füttern und vor allem vor dem Nachtschlaf.

Diese frühe Gewohnheit hat mehrere Vorteile:

  • Milchreste auf Zahnfleisch und Zunge werden entfernt.
  • Das Baby gewöhnt sich daran, dass sein Mund berührt wird; das erleichtert später das Zähneputzen.
  • Eltern bemerken Veränderungen im Mund frühzeitig, etwa das Erscheinen des ersten Zahns oder weiße Beläge auf der Zunge.

Weiße Flecken auf der Zunge und an der Innenseite der Wangen, die sich nicht abwischen lassen, können ein Zeichen für Mundsoor sein; in diesem Fall sollten Sie die Kinderärztin bzw. den Kinderarzt aufsuchen.

Die ersten Zähne: Wie wählt man Zahnbürste und Zahnpasta?

Ab dem Moment, in dem der erste Milchzahn sichtbar wird, sollten die Zähne zweimal täglich mit einer weichen Babyzahnbürste mit kleinem Kopf und einer reiskorngroßen Menge fluoridhaltiger Zahnpasta geputzt werden. Die ersten Milchzähne brechen meist um den sechsten Monat herum durch, überwiegend im unteren Frontzahnbereich; dieser Zeitpunkt kann jedoch von Baby zu Baby um einige Monate abweichen.

Wahl der Zahnbürste

  • Wählen Sie eine Bürste mit weichen Borsten und einem Kopf, der klein genug ist, um bequem in den Mund des Babys zu passen.
  • Silikon-Fingerbürsten können in den ersten Monaten hilfreich sein; mit zunehmender Zahl der Zähne sorgt jedoch der Wechsel zu einer richtigen Babyzahnbürste für eine wirksamere Reinigung.
  • Eine Bürste mit gespreizten Borsten sollte ersetzt werden; das ist meist alle 2–3 Monate nötig.

Wahl und Menge der Zahnpasta

Internationale kinderzahnärztliche Leitlinien empfehlen ab dem ersten Zahn eine fluoridhaltige Zahnpasta, denn Fluorid stärkt den Zahnschmelz und schützt so vor Karies. Entscheidend ist die Menge: Bei Kindern unter drei Jahren genügt ein dünner Hauch in der Größe eines Reiskorns. Diese Menge gilt auch dann als sicher, wenn sie verschluckt wird. Nach dem Putzen muss der Mund nicht mit Wasser ausgespült werden; überschüssige Zahnpasta kann mit einem Tuch abgenommen werden.

Putztechnik

Wenn Sie das Baby so auf den Schoß legen, dass sein Kopf an Ihrer Brust ruht, sehen Sie besser in den Mund. Die Vorder-, Rück- und Kauflächen der Zähne werden mit kleinen kreisenden Bewegungen geputzt. Auch das Zahnfleisch wird sanft mitberührt. Die Putzdauer kann schrittweise verlängert werden, sodass sie um das zweite Lebensjahr etwa zwei Minuten erreicht. Nach dem abendlichen Zähneputzen wird empfohlen, außer Wasser nichts mehr zu geben.

Warum verfärben sich Babyzähne?

Verfärbungen an Babyzähnen können unterschiedliche Ursachen haben, von oberflächlichen Verfärbungen bis zu ersten Anzeichen von Karies, und die Art der Farbe gibt oft einen Hinweis auf die Ursache. Deshalb sollte jede Farbveränderung an Milchzähnen zahnärztlich abgeklärt werden.

  • Kreideweiße Flecken: Matte weiße Linien, besonders am zahnfleischnahen Teil der oberen Frontzähne, können das erste Anzeichen beginnender Karies sein. Werden sie in diesem Stadium erkannt, lässt sich das Fortschreiten mit Fluoridanwendungen und angepassten Pflegegewohnheiten oft aufhalten.
  • Braune oder gelbe Flecken: Sie können fortgeschrittene Karies oder nahrungsbedingte oberflächliche Verfärbungen sein.
  • Schwarze Punkte und Linien: Verfärbungen in Form einer dünnen schwarzen Linie nahe dem Zahnfleisch sind meist oberflächliche, durch bestimmte Mundbakterien verursachte Flecken und keine Karies; sie können in der Praxis entfernt werden. Auch manche Eisensäfte können ähnliche Verfärbungen verursachen.
  • Farbveränderung des gesamten Zahns: Eine Graufärbung eines einzelnen Zahns nach einem Sturz oder bestimmte Zustände im Zusammenhang mit der Zeit nach der Geburt können eine Farbveränderung im Inneren des Zahns verursachen.

Statt zu versuchen, den Fleck zu Hause mit der Zahnbürste gewaltsam zu entfernen, ist es der richtige Weg, die Ursache bei einer Untersuchung klären zu lassen. Entscheidungen wie das Absetzen oder Wechseln eines Eisenpräparats sollten nur gemeinsam mit der Kinderärztin bzw. dem Kinderarzt getroffen werden.

Wie wirken sich Fläschchen- und Schnullergewohnheiten auf die Zähne aus?

Das Einschlafen mit dem Fläschchen und häufiges nächtliches Füttern können an den Milchzähnen zu einem ausgedehnten, rasch fortschreitenden Kariesbild führen, das als „Nuckelflaschenkaries“ bekannt ist. Im Schlaf nimmt der Speichelfluss ab; der Zucker aus Milch, Säuglingsnahrung oder Fruchtsaft bleibt lange auf den Zähnen.

Worauf Sie achten sollten:

  1. Lassen Sie das Baby nicht mit einem Fläschchen voller Milch, Säuglingsnahrung oder Fruchtsaft im Mund einschlafen. Wischen oder putzen Sie die Zähne nach dem Füttern vor dem Schlafen.
  2. Geben Sie keinen Fruchtsaft, gesüßten Tee oder gezuckerte Getränke ins Fläschchen. Gegen Durst ist Wasser die richtige Wahl.
  3. Unterstützen Sie um den ersten Geburtstag herum den Übergang zum Trinken aus dem Becher.
  4. Tauchen Sie den Schnuller nicht in Honig, Zucker oder Sirup.
  5. Reinigen Sie den Schnuller nicht mit dem eigenen Mund und teilen Sie nicht den Löffel des Babys; kariesverursachende Bakterien können über den Speichel auf das Baby übertragen werden.
  6. Damit Schnuller- und Daumenlutschgewohnheiten die Kiefer- und Zahnentwicklung nicht beeinträchtigen, wird meist empfohlen, sie um das zweite bis dritte Lebensjahr abzulegen.

Muttermilch ist eine wertvolle Nahrung für das Baby. Wird nachts weiter gestillt, hilft es, nach dem Zahndurchbruch besonders auf die Mundreinigung und regelmäßige Kontrollen zu achten, um die Risiken zu verringern.

Worauf sollte man während des Zahnens achten?

Während des Zahnens sind vermehrter Speichelfluss, Unruhe, das Bedürfnis, Dinge in den Mund zu nehmen, und geschwollenes Zahnfleisch häufig. Ein sauberer, gekühlter (nicht gefrorener) Beißring oder eine sanfte Zahnfleischmassage mit dem Finger können Linderung verschaffen. Hohes Fieber, Durchfall oder deutliche Abgeschlagenheit sollten dagegen nicht dem Zahnen zugeschrieben werden; in diesen Fällen sollten Sie die Kinderärztin bzw. den Kinderarzt aufsuchen. Auch die Entscheidung über Zahnungsgele und Medikamente liegt bei der Ärztin bzw. beim Arzt.

Wann sollte die erste zahnärztliche Kontrolle stattfinden?

Die erste zahnärztliche Kontrolle sollte mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns oder spätestens um den ersten Geburtstag herum erfolgen. Diese Empfehlung entspricht der gemeinsamen Auffassung internationaler kinderzahnärztlicher Fachgesellschaften. Der erste Besuch ist meist kurz und entspannt: Die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt sieht sich Zähne und Zahnfleisch an, schätzt das Kariesrisiko ein und gibt der Familie Hinweise zu Zähneputzen, Ernährung und Fluorid.

Der wichtigste Vorteil der frühen Kontrolle besteht darin, dass vorgebeugt werden kann, bevor Probleme entstehen, und dass sich das Kind schon früh und ohne Angst an die zahnärztliche Umgebung gewöhnt. Die folgenden Kontrollen werden meist halbjährlich geplant; bei Kindern mit hohem Kariesrisiko können sie häufiger sein. Für weitere Fragen können Sie auf unserer Seite Häufig gestellte Fragen nachsehen.

Wann sollten Sie in Ankara einen Termin für die erste Kontrolle Ihres Babys vereinbaren?

Wenn bei Ihrem Baby der erste Zahn durchgebrochen ist oder es sich dem ersten Geburtstag nähert, wenn Sie weiße oder braune Flecken an den Zähnen bemerkt haben oder sich nach einem Sturz die Farbe eines Zahns verändert hat, ist ein guter Zeitpunkt für eine Kontrolle. In unserer Poliklinik im Park Oran Ofis in Çankaya untersuchen wir unsere kleinen Patientinnen und Patienten in ruhiger Atmosphäre im Beisein der Familie und planen gemeinsam Ihre Pflegeroutine zu Hause. Für einen Termin können Sie unsere Seite Kontakt nutzen.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann verwendet man bei Babys Zahnpasta?

Ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns kann fluoridhaltige Zahnpasta verwendet werden. Bei Kindern unter drei Jahren genügt ein dünner Hauch in Reiskorngröße.

Sind schwarze Flecken an Babyzähnen Karies?

Dünne schwarze Linien nahe dem Zahnfleisch sind oft oberflächliche Verfärbungen durch Bakterien oder bestimmte Eisensäfte und keine Karies. Zur Abgrenzung von Karies sollten sie dennoch zahnärztlich untersucht werden.

Verursacht nächtliches Stillen Karies?

Nach dem Zahndurchbruch kann häufiges nächtliches Füttern das Kariesrisiko erhöhen, wenn keine Mundreinigung erfolgt. Das Abwischen oder Putzen der Zähne nach dem Füttern und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen verringern dieses Risiko.

In welchem Alter sollte die erste zahnärztliche Kontrolle des Babys stattfinden?

Die erste Kontrolle wird mit dem Durchbruch des ersten Zahns oder spätestens um den ersten Geburtstag herum empfohlen. Danach finden die Kontrollen meist halbjährlich statt.

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Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Mund- und Zahnpflege bei Babys: Ratgeber von 0 bis 2 Jahren können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

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