Invisalign Provider

Weitere Behandlungen

Tut eine Implantation weh? Während und nach dem Eingriff

Entspannte Patientin auf dem Behandlungsstuhl vor einer Implantation unter örtlicher Betäubung
In diesem Artikel 8
  1. Hat man während des Eingriffs Schmerzen?
  2. Betäubungs- und Sedierungsmöglichkeiten
  3. Die ersten Tage nach dem Eingriff
  4. Wann sind Schmerzen nicht normal?
  5. Wovon hängt die Empfindlichkeit nach einer Implantation ab?
  6. Tipps für mehr Komfort
  7. Vorgespräch zur Implantatbehandlung in Ankara
  8. Häufig gestellte Fragen

Kurze Antwort: Da eine Implantation unter örtlicher Betäubung erfolgt, spüren die meisten Menschen während des Eingriffs keine Schmerzen, sondern nur Druck und Vibration. Nach Abklingen der Betäubung sind in den ersten 24–72 Stunden leichte bis mäßige Schmerzen und Schwellungen zu erwarten; diese Empfindlichkeit lässt sich meist mit den ärztlich empfohlenen Schmerzmitteln beherrschen. Schmerzen, die nach dem dritten Tag zunehmen, Fieber oder eitriger Ausfluss erfordern einen Besuch bei der Ärztin bzw. beim Arzt.

Eine der ersten Fragen von Menschen, die über eine Implantatbehandlung für fehlende Zähne nachdenken, lautet: „Tut ein Implantat weh?“ Da es sich um einen chirurgischen Eingriff am Kieferknochen handelt, ist diese Sorge sehr verständlich. Weil der Eingriff jedoch unter örtlicher Betäubung erfolgt, spüren die meisten Menschen dabei keine Schmerzen, sondern nur Druck und Vibration. Die eigentliche Empfindlichkeit tritt in den ersten Tagen nach Abklingen der Betäubung auf. In diesem Beitrag beantworten wir realistisch, ob ein Implantat wehtut, wie lange Schmerzen nach einer Implantation anhalten und welche Situationen nicht normal sind.

Hat man während des Eingriffs Schmerzen?

Während des Setzens eines Implantats spüren die meisten Patientinnen und Patienten keine Schmerzen, weil die örtliche Betäubung den Bereich vollständig betäubt; wahrgenommen werden meist Druck, Vibration und die Geräusche der Instrumente. Nachdem die Betäubung wirkt, beginnt die Ärztin bzw. der Arzt erst dann mit dem Eingriff, wenn der Bereich sicher vollständig betäubt ist. Sollten Sie zu irgendeinem Zeitpunkt etwas Scharfes spüren, genügt es, dies mitzuteilen; es kann nachbetäubt werden.

Das Setzen eines einzelnen Implantats ist bei geeigneter Knochensituation oft in ähnlicher oder sogar kürzerer Zeit abgeschlossen als eine Zahnentfernung. Bei zusätzlichem Knochenaufbau, Sinuslift oder wenn mehrere Implantate in einer Sitzung gesetzt werden, können Dauer und Empfindlichkeit danach größer sein. Viele Patientinnen und Patienten berichten nach dem Eingriff, dass er leichter war als erwartet; der wichtigste Grund dafür sind eine sorgfältige Planung und eine gut durchgeführte Betäubung.

Betäubungs- und Sedierungsmöglichkeiten

In der Implantatchirurgie ist die örtliche Betäubung das am häufigsten angewandte Verfahren; bei Patientinnen und Patienten mit starker Angst oder bei umfangreichen Eingriffen können Sedierung oder selten eine Vollnarkose in Betracht gezogen werden.

  • Örtliche Betäubung: Sie wird per Injektion in den Behandlungsbereich gegeben. Vor der Injektion kann ein Oberflächenanästhetikum als Gel auf das Zahnfleisch aufgetragen werden, um den Einstich weniger spürbar zu machen. Die Patientin bzw. der Patient ist während des gesamten Eingriffs wach und ansprechbar.
  • Bewusste Sedierung (Dämmerschlaf): Bei einer von einer Fachärztin bzw. einem Facharzt durchgeführten Sedierung entspannt sich die Patientin bzw. der Patient, das Zeitgefühl lässt nach, und an den Eingriff besteht oft nur eine vage Erinnerung. Sedierungen erfordern eine geeignete Ausstattung und anästhesiologische Fachkompetenz.
  • Vollnarkose: Sie kommt bei sehr umfangreichen chirurgischen Eingriffen oder besonderen medizinischen Umständen im Krankenhaus infrage.

Welches Verfahren geeignet ist, wird unter Berücksichtigung des Umfangs des Eingriffs, des allgemeinen Gesundheitszustands, der eingenommenen Medikamente und des Angstniveaus festgelegt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei der Untersuchung Ihre chronischen Erkrankungen, alle Medikamente, die Sie einnehmen, und frühere Erfahrungen mit Betäubungen mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt besprechen.

Die ersten Tage nach dem Eingriff

Schmerzen nach einer Implantation beginnen in der Regel nach Abklingen der Betäubung, sind in den ersten 24–72 Stunden am deutlichsten und nehmen danach allmählich ab. Die meisten Menschen können diese Empfindlichkeit mit den ärztlich empfohlenen Schmerzmitteln beherrschen und schon bald wieder ihrem Alltag nachgehen.

Zu erwartende Beschwerden

  • Leichte bis mäßige Schmerzen oder ein Ziehen: Vor allem in der ersten Nacht und am folgenden Tag spürbar.
  • Schwellung: Erreicht meist am zweiten oder dritten Tag ihren Höhepunkt und beginnt dann abzuklingen.
  • Leichte Blutung oder Sickerblutung: In den ersten Stunden ist rosa gefärbter Speichel normal.
  • Bluterguss: Besonders nach umfangreichen Eingriffen kann ein leichter Bluterguss im Gesicht auftreten, der nach einigen Tagen verschwindet.
  • Leicht eingeschränkte Mundöffnung: Kann nach Eingriffen im Seitenzahnbereich auftreten.

Die Fäden werden meist nach 7–14 Tagen gezogen oder fallen bei selbstauflösendem Nahtmaterial von allein ab. In dieser Zeit kann im Bereich ein leichtes Spannungsgefühl bestehen. Das Einwachsen des Implantats in den Knochen (Osseointegration) vollzieht sich dagegen über Wochen und Monate, ohne Schmerzen zu verursachen.

Wann sind Schmerzen nicht normal?

Wenn die Schmerzen nach einer Implantation nach dem dritten Tag zunehmen statt abzunehmen, bei Fieber, unangenehmem Geruch oder eitrigem Ausfluss, bei anhaltendem Taubheitsgefühl und wenn sich das Implantat beweglich anfühlt, ist das nicht normal und erfordert einen Besuch bei der Ärztin bzw. beim Arzt.

  • Zunehmende, pochende Schmerzen nach dem dritten oder vierten Tag
  • Starke Schmerzen, die sich trotz Schmerzmitteln nicht beherrschen lassen
  • Fieber, Abgeschlagenheit oder ein schlechter Geschmack und Geruch im Bereich
  • Eitriger Ausfluss aus dem Nahtbereich oder eine zunehmende Schwellung
  • Taubheit von Lippe, Kinn oder Zunge, die deutlich länger anhält, als die Betäubung wirken sollte
  • Blutung, die auf Druck nicht aufhört
  • Das Gefühl, dass sich das Implantat oder der Gingivaformer darauf bewegt

Diese Anzeichen können auf Situationen hinweisen, die abgeklärt werden müssen, etwa eine Infektion, ein Problem mit dem Knochen oder eine Beeinträchtigung eines Nervs. Ein frühzeitiger Besuch erleichtert die Lösung des Problems. Zudem können Rauchen, ein schlecht eingestellter Diabetes und mangelnde Mundhygiene das Risiko sowohl für Schmerzen als auch für Heilungsprobleme erhöhen.

Wovon hängt die Empfindlichkeit nach einer Implantation ab?

Wie stark die Schmerzen nach einer Implantation ausfallen, hängt von der Zahl der gesetzten Implantate, von zusätzlichen Eingriffen wie Knochenaufbau oder Sinuslift, vom Umfang des Schnitts im Zahnfleisch und von der individuellen Schmerzschwelle ab. Ist ausreichend Knochen vorhanden und kann der Eingriff über eine kleine Öffnung erfolgen, bleibt die Empfindlichkeit oft begrenzter. Auch eine digitale Planung und die vorherige Festlegung der Implantatposition anhand einer Tomografie tragen dazu bei, dass der Eingriff vorhersehbarer verläuft.

Tipps für mehr Komfort

Der wirksamste Weg, den Komfort nach einer Implantation zu verbessern, besteht darin, die ärztlichen Pflegeanweisungen genau zu befolgen, am ersten Tag zu kühlen, weiche und lauwarme Speisen zu essen und den Bereich zu schonen.

  • Kühlen: In den ersten 24 Stunden kann in ein Tuch gewickeltes Eis in kurzen Intervallen außen an die Wange gehalten werden. Das hilft, die Schwellung zu begrenzen.
  • Nehmen Sie die Medikamente rechtzeitig ein: Wenn Sie das ärztlich empfohlene Schmerzmittel einnehmen, bevor die Betäubung vollständig abgeklungen ist, und das empfohlene Schema einhalten, lassen sich die Schmerzen leichter beherrschen. Auswahl und Einnahme der Medikamente sollten ausschließlich nach ärztlicher Empfehlung erfolgen.
  • Halten Sie den Kopf erhöht: Das Kissen in den ersten Nächten etwas höher zu legen, kann die Schwellung verringern.
  • Ernähren Sie sich weich: Bevorzugen Sie lauwarme, weiche Speisen wie Joghurt, Suppe oder Püree; verzichten Sie einige Tage auf sehr heiße, scharf gewürzte und harte Speisen. Kauen Sie nach Möglichkeit auf der anderen Seite.
  • Lassen Sie den Bereich in Ruhe: Berühren Sie die Nähte nicht mit Zunge oder Fingern, verwenden Sie keinen Strohhalm und spülen Sie am ersten Tag nicht kräftig.
  • Halten Sie die Mundhygiene aufrecht: Putzen Sie die übrigen Zähne wie gewohnt; reinigen Sie den Eingriffsbereich ab dem ärztlich empfohlenen Zeitpunkt vorsichtig mit einer weichen Bürste.
  • Verzichten Sie auf Rauchen und Alkohol: Rauchen verzögert die Heilung und kann das Einwachsen des Implantats in den Knochen beeinträchtigen.
  • Körperliche Anstrengung: Vermeiden Sie in den ersten Tagen intensiven Sport und anstrengende Tätigkeiten, bei denen Sie sich bücken müssen.

Weitere häufige Fragen zur Implantatbehandlung finden Sie auf unserer Seite mit den häufig gestellten Fragen. Die Behandlungskosten werden je nach Umfang der geplanten Eingriffe nach Untersuchung und Planung schriftlich mitgeteilt.

Vorgespräch zur Implantatbehandlung in Ankara

Wenn Sie Bedenken wegen eines Implantats haben, macht es den Ablauf deutlich entspannter, diese vor Behandlungsbeginn offen anzusprechen. In unserer Poliklinik in Oran, Çankaya, erfolgen bei der ersten Untersuchung eine Beurteilung der Mundhöhle und die erforderliche Bildgebung; die Behandlungsschritte, die Betäubungsmöglichkeiten und was Sie danach erwartet, werden ausführlich erklärt. Für einen Termin können Sie uns kontaktieren.

Häufig gestellte Fragen

Was tut mehr weh – ein Implantat oder eine Zahnentfernung?

Das ist individuell verschieden und hängt vom Umfang des Eingriffs ab. Bei einem einzelnen Implantat und geeigneter Knochensituation berichten viele Patientinnen und Patienten, dass die Empfindlichkeit danach nicht anders ist als nach einer einfachen Zahnentfernung. Bei zusätzlichen Eingriffen wie einem Knochenaufbau kann die Empfindlichkeit größer sein.

Wie viele Tage dauern die Schmerzen nach einer Implantation?

Schmerzen und Schwellung sind in der Regel in den ersten 24–72 Stunden am deutlichsten und nehmen danach allmählich ab. Bei den meisten Menschen tritt innerhalb einer Woche eine deutliche Besserung ein. Schmerzen, die nach dem dritten Tag zunehmen, sollten der Ärztin bzw. dem Arzt gemeldet werden.

Kann ich nach der Implantation wieder arbeiten gehen?

Nach einer einfachen Implantation können viele Menschen am nächsten Tag wieder einer Bürotätigkeit nachgehen. Nach umfangreichen Eingriffen oder einer Sedierung können einige Tage Ruhe nötig sein; Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt informiert Sie individuell.

Ich habe große Angst – ist eine Sedierung für die Implantation möglich?

Bei Patientinnen und Patienten mit starker Angst kann eine bewusste Sedierung in Betracht gezogen werden. Ob sie geeignet ist, richtet sich nach dem allgemeinen Gesundheitszustand, den eingenommenen Medikamenten und dem Umfang des Eingriffs; durchgeführt wird sie von einer Fachärztin bzw. einem Facharzt.

Verwandte Suchanfragen

Begriffe, nach denen Patienten zum Thema „Tut eine Implantation weh? Während und nach dem Eingriff“ häufig suchen:

  • tut Implantat weh
  • Schmerzen nach Implantation
  • wie lange Schmerzen nach Implantat
  • Implantat Betäubung Sedierung
  • Implantat Ankara
  • Zahnimplantat Ankara Erfahrung Ablauf
  • Implantation Angst

Information und Untersuchung in Ankara

Für eine persönliche Einschätzung zu Tut eine Implantation weh? Während und nach dem Eingriff können Sie einen Untersuchungstermin in der Zahnpoliklinik Funda Sarıkaya vereinbaren.

Die Poliklinik liegt im Park Oran Ofis, Oran, Çankaya, Ankara – neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall.

Angeboten werden allgemeine Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Behandlung von Kiefer- und Muskelbeschwerden.

Praxis
Funda Sarıkaya Zahnpoliklinik
Adresse
Park Oran Ofis, Laden Nr. 70, Kudüs Cd., Oran, Çankaya / Ankara
Orientierung
Neben der Panora Mall, gegenüber der One Tower Mall
Öffnungszeiten
Montag–Samstag 09:00–20:00
Telefon
+90 312 911 60 36
Sprachen
Türkisch, Englisch, Deutsch, Russisch

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; für Diagnose und Behandlungsentscheidung ist eine Untersuchung nötig. Dieser Artikel wurde aus dem Türkischen übersetzt.

Ähnliche Artikel

Terminanfrage

Wählen Sie einen passenden Tag und ein Zeitfenster; die Praxis ruft Sie an oder schreibt Ihnen per WhatsApp, um den Termin zu bestätigen.

Wenn Sie möchten, können Sie uns stattdessen unter 0312 911 60 36 anrufen.